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(01.08.2016) Nur noch wenige Tage, dann geht es für die Spitzenschwimmer bei den Olympischen Spielen 2016 um die Medaillen. Der Schnellste bekommt Gold - sollte man meinen. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles schwamm der Deutsche Thomas Fahrner über die 400m Freistil die schnellste Finalzeit - und ging trotzdem leer aus. Fahrner lieferte seine Zeit nämlich nur im B-Finale ab. Da änderte es auch nichts, dass er in 3:50,91 Minuten schneller war als der Gewinner des A-Finals, Olympiasieger George DiCarlo aus den USA. Mit-Favorit Fahrner hatte sich im Vorlauf einfach verzockt. Weil er im Endlauf auf einer Außenbahn schwimmen wollte, ließ es der Offenbacher zu ruhig angehen und qualifizierte sich dadurch nur für das B-Finale. Mit der schnellsten Zeit aller Athleten landete er am Ende offiziell auf Platz neun.
Schaut euch hier einen Bericht über diesen "Olympic Moment" an:

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(30.07.2016) Bevor Britta Steffen 2008 in Peking zu Gold schwamm, hatten die DSV-Athleten satte 16 Jahre lang auf einen Olympiasieg warten müssen. Die einzige Deutsche, die in den 90er Jahren bei den Spielen ganz oben auf dem Podium stand, war Dagmar Hase. Sie sorgte bei 1992 in Barcelona für eine Sensation: Über die 400m Freistil schnappte Hase auf den letzten Bahnen der Olympia-Titelverteidigerin, US-Superstar Janet Evans, die sicher geglaubte Goldmedaille weg.
Hier könnt ihr euch die letzten Momente des Rennens anschauen:

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(28.07.2016) Wenn am 13. August das Herrenfinale über die 4x100m Lagen geschwommen ist, enden nicht nur die Olympischen Spiele 2016. Es wird auch der letzte Auftritt des wohl größten Schwimmers aller Zeiten: Michael Phelps hängt nach Olympia in Rio wohl (diesmal endgültig) die Schwimmbrille an den Nagel. Vorher will er aber wenigstens noch einmal eine Bestzeit schwimmen, verriet er vor Kurzem:

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(26.07.2016) Das Duell zwischen Michael Phelps und Chad le Clos dürfte eines der spannendsten Auffeinandertreffen der Olympischen Spiele 2016 werden. Kurz vor Beginn der Wettbewerbe in Rio blickt eine neue Dokumentation nun tief ins Leben von Südafrikas Schwimmstar Chad le Clos und warum das Duell gegen Phelps so wichtig für ihn ist. Neben den persönlichen Rückschlägen (beide Eltern erkrankten an Krebs), die le Clos in den zurückliegenden Monaten wegstecken musste, zeigt der Film auch die Trainingsbedingungen unter denen er in seinem Heimatland zum Top-Star gepresst wurde.
Hier könnt ihr euch die gesamte, 48-minütige Dokumentation anschauen:

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(25.07.2016) Das kennt jeder Schwimmer: Beim Training oder Einschwimmern will uns der Coach noch einmal ganz genau zeigen, was wir eigentlich falsch machen. Mit wilden Gesten und seltsamen Verrenkungen laufen die Trainer dabei am Beckenrand zu akrobatischen Höchstleistungen auf. Der australische Schwimmverband hat bei seinen Coaches mal ganz genau hingeschaut und diesen lustigen "Dance" dabei zusammengeschnitten:

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(23.07.2016) Egal ob Vereinsmeisterschaft oder Olympische Spiele: Staffelrennen sind etwas ganz besonderes. Bei Olympia waren die deutschen Quartette lange Zeit ein Erfolgsgarant doch mittlerweile sind zwölf Jahre vergangenen, seit ein DSV-Team bei den Spielen auf dem Podium stehen durfte: In Athen gelang es 2004 den Lagenherren im letzten Finale der Wettbewerbe Silber zu holen. Souverän setzten sich Steffen Driesen, Jens Kruppa, Thomas Rupprath und Lars Conrad im Kampf um Platz zwei gegen Japan durch.
Geschichtsträchtig war in diesem Rennen auch die Vorstellung der überlegenen Sieger aus den USA. Sie unterboten nicht nur als Team den Weltrekord. Startschwimmer Aaron Peirsol setzte auch eine neue Bestmarke über die 100m Rücken. Hier könnt ihr euch das gesamte Finale noch einmal anschauen:

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