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(27.07.2021) Ein Vierteljahrhundert lang waren die US-Herren bei Olympischen Spielen über die 100m Rücken ungeschlagen. Doch jede Serie kommt einmal zu einem Ende. Heute brach in Tokio diese Dominanz der Amerikaner.

Mit dem Titelverteidiger Ryan Murphy hatte die US-Crew zwar erneut ein heißes Eisen im Feuer, doch dem Champion blieb diesmal in einem packend engen Finale nur die Bronzemedaille. Vor ihm feierten die beiden Schwimmer des ROC-Teams, wie die russische Mannschaft in Tokio heißt, einen Doppelsieg.

Im mannschaftsinternen Duell hatte Evgeny Rylov die Hand in 51,98 Sekunden um zwei Hundertstel vor seinem Landsmann Kliment Kolesnikov an der Wand. Murphy folgte in 52,19 Sekunden.

Die Siegesserie der US-Amerikaner über die 100m Rücken:

  • 1996: Jeff Rouse
  • 2000: Lenny Krayzelburg
  • 2004: Aaron Peirsol
  • 2008: Aaron Peirsol
  • 2012: Matt Grevers
  • 2016: Ryan Murphy

Die US-Serie, die durch Jeff Rouse bei Olympia in Atlanta begann war älter als der neue Champion Evgeny Rylov, der erst im Herbst nach den Spielen geboren wurde. Immerhin: Den Weltrekord von 51,85 Sekunden konnte Ryan Murphy knapp behalten.

Auch im Finale der Damen wackelte über die 100m Rücken der Weltrekord. Die Australierin Kaylee McKeon kam in 57,47 Sekunden bis auf zwei Hundertstel an ihre eigene Bestmarke heran. Dahinter schlug die Weltmeisterin Kylie Masse aus Kanada in 57,72 Sekunden vor Regan Smith (58,05) aus den USA an.

In den weiteren beiden Finals am Dienstag gab es ein paar Überraschungen. Unter anderem schockte die erst 17-jährige Lydia Jacoby ihre Teamkollegin Lilly King. Mehr dazu gibt's hier: Plötzlich Olympiasiegerin: 17-jährige Jacoby überrascht King & Co.

Mehr zu den Finals am Dienstag gibt es in unserem Olympia-Liveticker: LIVE | Schwimmen bei Olympia 2021: Die Finals am Dienstag

Die Links zu den Olympischen Spielen 2021:

Bild: IMAGO / ITAR-TASS