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(26.07.2021) Auch in dieser Nacht berichten wir wieder LIVE vom Geschehen bei den olympischen Finals im Tokyo Aquatics Centre. Direkt zum Auftakt sehen wir die zwei Deutschen Annika Bruhn und Isabel Gose im Halbfinale über die 200m Freistil. Die weiteren Finals sind ohne deutsche Beteiligung, was aber nicht bedeutet, dass man sich nicht gern eine Packung Popcorn auf den Schoß stellen kann. Wir haben spannende Finals vor uns und sind wie immer mit dabei! 

3:30 Uhr: 200m Freistil (w) - Halbfinale - mit Annika Bruhn und Isabel Gose

Die beiden Deutschen stehen dann direkt nebeneinander auf den Bahnen 1 (Bruhn) und 2 (Gose). Sie haben noch einen Moment Zeit, denn sie gehen erst im zweiten Halbfinale an den Start.  

Das erste Halbfinale steht nun auf der Startbrücke. Wir sind gespannt, was die Australierin Ariarne Titmus nun über die 200m zeigt. 

Sie ist in einer starken Form, wie sich zeigt. Titmus schwimmt in 1:54,82 Minuten zum Sieg im Lauf. Siobhan Haughey (Honkong) kommt dahinter an die Matte in 1:55,16 Minuten. 

Zweimal Schwarz-Rot-Gold läuft nun auf die Startbrücke. Katie Ledecky steht auf der Mittelbahn.

57,23 Sekunde ist der Angang von Annika Bruhn. Gose mit einer Hundertstel dahinter. Sie liegen auf Rang sechs und sieben. 

Ledecky aus den USA schwimmt auf Rang eins in 1:55,34 Minuten. Isabel Gose wird sechste im Lauf in 1:57,07 Minuten. Die Neckarsulmerin Annika Bruhn kommt in 1:57,62 Minuten als Achte an. 

Insgesamt reicht es bei den Damen damit nur für Rang 11 für Gose und 14 für Annika Bruhn. 

 

3:43 Uhr: 200m Freistil (m) - FINALE

Das verspricht ein packendes und vor allem schnelles Finale zu werden. Alle Herren am Start kamen mit 1:45er Zeiten in dieses Finale. 

Raketenstart für Hwang Sunwoo aus Korea. Er geht in 49,78 Sekunden als Schnellster an. 

War das spannend! Doppelschlag der Briten! Tom Dean hat am Ende hauchdünn die Hand vorn mit 1:44,22 Minuten, ganz knapp vor seinem Landsmann Duncan Scott (1:44,26). Fernando Scheffer aus Brasilien, den wohl nur wenige auf dem Zettel hatten, schwimmt von der Randbahn aus zu Bronze mit 1:44,66 Minuten. 

 

3:51 Uhr: 100m Rücken (w) - FINALE

Das sollte ein packendes Finale werden, ausgetragen vor allem zwischen Kylie Masse, Regan Smith und Kaylee McKeown auf den inneren Bahnen. Sie haben sich in den vorherigen Rennen hier immer wieder gegenseitig die Olympiarekorde  abgenommen. 

Und auch hier gibt es wieder einen neuen Olympiarekord! Kaylee McKeown holt Gold für Australien in 57,47 Sekunden. Kylie Masse aus Kanada schlägt als Zweite an in 57,72 Sekunden. Bronze geht an die US-Amerikanerin Regan Smith (58,05). 

 

3:59 Uhr: 100m Rücken (m) - FINALE

Der Rückensprint verspricht mindestens genauso spannend zu werden, wie bei den Damen. 

Neuer Europarekord! Evgeny Rylov gewinnt von der Bahn 2 in 51,98 Sekunden nur einen Wimpernschlag vor Kliment Kolesnikov (52,00). Die beiden russischen Athleten gewinnen Gold und Silber vor dem US-Boy Ryan Murphy, der in 52,19 Sekunden Bronze holt. 

Nun die Siegerehrung über die 200m Freistil. Wir hören die britische Hymne. 

 

4:17 Uhr: 100m Brust (w) - FINALE

Das sollte eine spannende Entscheidung werden zwischen der Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker und der Olympiasiegerin Lilly King. Auch die aufgrund mehrerer Dopingvergehen  umstrittene Russin Yuliya Efimova ist mit von der Partie. 

Gold holt überraschend aber eine andere. Und sie kann es kaum glauben – Lydia Jacoby holt sich über die 100m Brust den Olympiasieg in 1:04,95 Minuten. Tatjana Schoenmaker gewinnt Silber in 1:05,22 Minuten vor Lilly King. Die US-Dame gewinnt in 1:05,54 Minuten die Bronzemedaille. 

Mehr dazu hier: Plötzlich Olympiasiegerin: 17-jährige Jacoby überrascht King & Co.

Die Damen um die frisch gebackene Olympiasiegerin Kaylee McKeown stehen auf dem Siegerpodest. 

 

4:35 Uhr: 200m Schmetterling (m) - Halbfinale

Gern hätten wir hier auch David Thomasberger gesehen, der das Halbfinale um nur acht Hundertstel Sekunden verpasst hatte. 

Chad Le Clos, der David den entscheidenen 16. Platz weggeschnappt hatte, steht im ersten Lauf auf der 8. Bahn. Er muss nun deutlich mehr zeigen, um sich hier unter die Top acht zu schwimmen. 

Und le Clos zeigt seine Ambitionen direkt offen. Er geht in 52,68 Sekunden sehr offensiv an. 

Das war eng auf den letzten Metern aber Chad le Clos schafft es nach sehr harten letzten Metern doch noch als erster an die Wand. In 1:55,06 Minuten zieht er wohl ins morgige Finale ein. Dahinter schlägt der Ungar Tamas Kenderesi in 1:55,17 Minuten an.

David hätte sich mit seiner Bestzeit im Übrigen hier noch vor le Clos in die Ergebnisliste schreiben können. 

Nun sehen wir den Top-Favoriten über diese Strecke, den Weltrekordhalter Kristof Milak. 

Und er geht offensiv, nur drei Hundertstel über dem Weltrekordsplit, an (52,91). 

Das war deutlich! Kristof Milak schwimmt in 1:52,29 Minuten absolut sicher auf die Bahn 4 im Finale. Dahinter bleibt nur der Brasilianer Leonardo de Deus unter der 1:55er Marke (1:54,97). 

 

Bevor es auf die Lagen-Strecke geht, sehen wir noch die Siegerehrung über die 100m Rücken. 

 

4:58 Uhr: 200m Lagen (w) - Halbfinale

Im Vorlauf schwamm die amtierende Olympiasiegerin Katinka Hosszu entschlossen zum Sieg in ihrem Lauf. Sie ist motiviert und will es sich und ihrer Konkurrenz hier mit ihren 32 Jahren noch einmal beweisen. Dennoch: die Konkurrenz ist sehr gut drauf und will der Ungarin den Titel hier gern abnehmen. 

Hosszu hat hier im ersten Semifinale echt zu kämpfen. In 2:10,22 Minuten wird sie hier nur Fünfte. Alex Walsh aus den USA setzt die Bestzeit in 2:09,57 Minuten. Yu Yiting aus China schwimmt auf Platz zwei in 2:09,72 Minuten. 

Im zweiten Lauf sehen wir unter anderem die Schweizerin Maria Ugolkova, die auf Bahn 3 neben der Vorlaufschnellsten Kate Douglass (USA)  schwimmt. 

Kate Douglass schwimmt die Bestzeit im Halbfinale mit einer Zeit von 2:09,21 Minuten. Die beiden Britinnen Abbie Wood (2:09,56) und Alica Wilson (2:10,59) kommen in diesem etwas langsameren Finale als Zweite und Dritte an. Katinka Hosszu ist damit als Siebte noch im Finale. 

 

Das wars mit dem Final-Abschnitt dieses Tages. Wir schauen uns noch die Siegerehrung der Brust-Damen an und verabschieden uns dann in die Frühstückspause. Wir sehen uns dann heute Mittag bei Vorläufen wieder. Bis dann! 

 

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Bild: Archiv