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(09.07.2023) Spektakulärer letzter Wettkampftag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin: In den Finals der Herren gelang es Melvin Imoudu erneut über die 50m Brust eine Rekordleistung ins Becken zu zaubern.

In 26,79 Sekunden bestätigte der Potsdamer auf die Hundertstel genau die Zeit, mit der er heute bereits im Vorlauf den bisherigen Deutschen Rekord von Hendrik Feldwehr unterboten hatte. Damit machte Imoudu dem EM-Dritten Lucas Matzerath das Triple über die Bruststrecken in Berlin zunichte. Der in Bochum trainierende Frankfurter holte in 27,20 Sekunden Silber vor dem Hildesheimer Noel de Geus (27,48).

In der aktuellen Weltrangliste schiebt sich Imoudu damit auf den siebten Platz. Er wird aber nicht bei den in diesem Monat anstehenden Weltmeisterschaften mit dabei sein. Gleiches gilt für Sven Schwarz, der heute ebenfalls einen bärenstarken Auftritt ablieferte. Über die 400m Freistil schwamm er in 3:45,92 Minuten erstmals in seiner Karriere unter die 3:46er Marke und damit auf Platz zehn der Weltrangliste. Da mit Lukas Märtens und Oliver Klemet im Rahmen der WM-Quali zwei andere schneller waren, die übrigens auch in der Weltrangliste weiterhin vor Schwarz liegen, stehen für den Hannoveraner in diesem Jahr die U23-Europameisterschaften im August als Höhepunkt im Kalender. "Ich hoffe, dass ich mich da gut positionieren und vorn angreifen kann", meinte Schwarz mit Blick auf das dann anstehende Fernduell mit den beiden WM-Fahrern. 

Über die 100m Freistil hingegen sicherte sich einer der WM-Teilnehmer den Titel. In 48,62 Sekunden war Rafael Miroslaw eine Klasse für sich und hielt Ole Mats Eidam (49,19) und Peter Varjasi (49,43) hinter sich. Das paralympische Finale über diese Strecke gewann Yannick Eckart. Ole Mats Eidam durfte dann wenig später ebenfalls ganz oben auf dem Podium stehen. Über die 50m Freistil verwies der Potsdamer in 22,26 Sekunden den Routinier Stefano Razeto (22,39) vom Schwimm-Team Erzgebirge auf den zweiten Platz. Der Bamberger Martin Spörlein (22,51) komplettierte das Podium. 

An der Seite von Rafael Miroslaw wird bei der Schwimm-WM als Teil der deutschen 4x100m Freistilstaffel auch Luca Nik Armbruster mit von der Partie sein. Er entschied sich heute für den Start über die 50m Schmetterling und trug hier in 23,55 Sekunden den Titel davon, gefolgt von Alexander Bauch (24,13) und Artem Chobotar (24,24). 

Titel Nummer zwei in Berlin durfte zum Meisterschaftsabschluss Ramon Klenz bejubeln. Über die 200m Lagen schlug er wie bereits am Samstag über die 200m Schmetterling als Erster an. In 2:00,63 Minuten hatte er mehr als anderthalb Sekunden Vorsprung auf den in den USA trainierenden Dresdner Louis Dramm (2:02,14). Bronze ging dahinter an Danny Schmidt (2:02,71), der davon profitierte, dass Marius Zobel disqualifiziert wurde, nachdem er ursprünglich als Dritter angeschlagen hatte.

Die Zusammenfassung der heutigen Damenfinals gibt es hier --> Imoudu erneut mit Rekordleistung | Schwarz schwimmt Spitzenzeit

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