NEWS zur Schwimm-DM 2024 powered by Speedo

(29.04.2024 | Bild: Tino Henschel) Das deutsche Olympiateam der Damen konnte am letzten Wettkampftag der Schwimm-DM in Berlin nicht weiter wachsen. Dennoch zeigten die schnellsten deutschen Schwimmerinnen einige Glanzleitungen, die mit EM-Tickets und Altersklassenrekorden belohnt wurden. 

Nachdem sie bereits im Vorlauf ihren eigen Deutschen Altersklassenrekord verbessern konnte, setzte Nina Sandrine Jazy im Finale nochmal eine Schippe drauf und schwamm in 24,91 Sekunden erstmals unter die magische Marke von 25 Sekunden. Damit sicherte sich die 18-jährige Essenerin souverän das Ticket für die Europameisterschaften und zudem den Meistertitel. Ebenfalls mit der Olympianorm geliebäugelt hatte die Zweitplatzierte Jessica Felsner, die in 25,12 Sekunden doch recht klar über die geforderten Zeit für Paris (24,70) blieb. Auf den Bronzerang sprintete unmittelbar dahinter Nele Schulze (25,14), die in den letzten Tagen bereits mehrfach über Edelmetall jubeln durfte. 

Mit zu den Europameisterschaften in Belgrad (Serbien) wird diesen Sommer auch Maya Werner fahren, die ihre Bestzeit über die 200m Rücken in 2:11,54 Sekunden um beeindruckende drei Sekunden steigern konnte. Nachdem die Heidelbergerin gestern die Qualifikation für die 4x200m Freistil Olympiastaffel nur knapp verpasst hatte, sind der Deutsche Meistertitel und der EM-Startplatz sicherlich zumindest ein kleiner Trost. Die weiteren Medaillen sicherten sich Lise Seidel (2:13,56) und Lina Kröger (2:16,09). 

Nach ihrem ersten Deutschen Meistertitel über die 100m Brust auf einer Erfolgswelle schwimmend, triumphierte Lena Ludwig auch über die doppelte Distanz und stellte in 2:27,45 Minuten einen neuen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen auf. Auch die beiden in den USA trainierenden Kim Herkle (2:29,69) und Celina Schmidt (2:30,23) hatten an den vergangenen Wettkampftagen bereits auf dem Siegertreppchen stehen dürfen. 

Zu Gold schmetterte durchaus erwartungsgemäß Angelina Köhler über die 50m Schmetterling. In 25,99 Sekunden setzte sich die 100m-Weltmeisterin souverän mit einer halben Körperlänge Vorsprung gegen die nationale Konkurrenz durch. Auf dem Silberrang landete Anna Maria Börstler (26,85) vor der erst 13-jährigen Lara Anna Vandenhirtz (27,21), die im Vorlauf einen neuen Altersklassenrekord aufgestellte hatte. 

Über die 800m Freistil der Damen war im Vorfeld vermutet worden, dass Isabel Gose womöglich den Deutschen Rekord von Sarah Wellbrock (8:16,43) angreifen könnte. Dies gelang der in starker Form auftrumpfenden Magdeburgerin zwar nicht, in 8:19,48 zeigte Gose aber dennoch eine überzeugende Vorstellung. Goses australische Trainingskollegin Moesha Johnson landete in 8:27,56 Minuten auf dem zweiten Platz. Dahinter verpasste Leonie Märtens in 8:33,40 Minuten zwar ihr drittes Olympia-Ticket, sicherte sich in einem packenden Duell gegen Jeannette Spiwoks (8:33,72) aber zumindest die Bronzemedaille. 

Zwei Olympiatickets gab es heute hingegen noch bei den Herren. Die Zusammenfassung der Männerfinals gibt es hier --> Dramatik pur! Marek Ulrich holt das Olympia-Ticket im Alleingang gegen die Uhr

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