NEWS zur Schwimm-DM 2024 powered by Speedo

(27.04.2024 | Bild: Tino Henschel) Der letzte Tag der Deutschen Meisterschaften 2024 ist angebrochen und damit auch die letzte Gelegenheit, um sich Tickets für die Olympischen Spiele oder Europameisterschaften 2024 zu sichern. In den Vorläufen am Sonntag meldete Artem Selin mit einer schnellen Zeit über die 50m Freistil seine Olympia-Ambitionen an.

In 22,05 Sekunden fehlten dem in den USA trainierenden Wiesbadener nur 0,09 Sekunden zur Olympianorm, die er nun im Finale erneut angreifen kann. Die Qualifikationszeit für die Schwimm-EM hat er damit bereits unterboten. Auf Rang zwei der Vorläufe war auch Josha Salchow in 22,35 Sekunden schnell unterwegs. 

Bei den Damen waren Jessica Felsner und Nina Sandrine Jazy in den Vorläufen über die 50m Freistil in 25,04 Sekunden zeitgleich. Die Olympianorm über diese Strecke steht bei 24,70 Sekunden, beide blieben damit aber unter der EM-Norm. Jazy stellte zudem einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen auf.

Spannend wird es heute auch bei den Rückenschwimmern. Über die 200m-Distanz hatte Lukas Märtens bereits in der vergangenen Woche die Olympianorm unterboten, heute lieferte der Magdeburger in 1:58,81 Minuten die Vorlaufbestzeit ab. Knapp dahinter schwamm Cornelius Jahn (1:58,86) in den Endlauf. Ihm fehlte zuletzt beim Meeting in Eindhoven nur eine halbe Sekunde zur Olympianorm (1:57,50). Auch Christian Diener war an selber Stelle nicht allzu weit weg von der geforderten Zeit gewesen. Der Potsdamer wird heute ebenfalls im Finale eine weitere Chance bekommen.

Gleiches gilt wohl auch für Marek Ulrich. Nachdem der Leipziger über die 100m Rücken das Olympiaticket verfehlt hatte, trumpfte er gestern mit einer neuen persönlichen Bestzeit über die 50m-Distanz auf. Das weckt doch noch einmal Hoffnungen und Ulrich bekommt heute voraussichtlich am Nachmittag nach den A-Finals die Chance in einem Rennen allein gegen die Uhr noch einmal die Olympianorm über die 100m Rücken anzugreifen.

Auf dem Programm stehen heute Nachmittag zudem die schnellsten Zeitläufe über die 800m Freistil der Damen mit Isabel Gose und über die 1500m Freistil der Herren mit Florian Wellbrock, Sven Schwarz und Oliver Klemet. In den langsamer gemeldeten Zeitläufen am Vormittag konnte Alina Baiyevich über die 800m Freistil in 8:48,63 Minuten die Normzeit für die Junioren-EM unterbieten.

Im Finale über die 200m Rücken der Damen könnten am Nachmittag vor allem die Youngsters triumphieren. Die Vorlaufbestzeit kam von der 18-jährigen Chemnitzerin Lise Seidel (2:14,48), die damit erneut unter der Normzeit für die Junioren-EM blieb. Knapp hinter ihr landete die ein Jahr ältere Heidelbergerin Maya Werner (2:14,82). Möglicherweise rückt über diese Strecke die EM-Norm von 2:13,30 Minuten ins Visier. Werner war es bereits gelungen, sich über die 200m Freistil für die Europameisterschaften zu qualifizieren.

Über die 200m Brust sollte man neben der ohnehin über allem schwebenden Olympianorm ebenfalls die Normzeit für die Schwimm-EM (2:12,05) im Blick haben, die mehrere Athleten angreifen könnten. Im Vorlauf kamen die schnellsten Zeiten von Max Pilger (2:14,22) und Mathis Schönung (2:14,24). Auch der eigentlich auf den kurzen Strecken beheimatete Melvin Imoudu (2:14,71) und der Routinier Marco Koch (2:14,80) werden im Finale am Nachmittag dabei sein. 

Im Finale über die 200m Brust der Damen trifft Kim Herkle (2:30,06) auf die beiden jungen Talente Hannah Schneider (2:31,90) und Lena Ludwig (2:32,16), die in den zurückliegenden Tagen bereits über die kürzeren Bruststrecken auf dem Podest standen.

Bereits für Olympia qualifiziert ist Luca Nik Armbruster, der heute nach der Vorlaufbestzeit über die 50m Schmetterling (23,17) im Finale nach dem Titel über diese Strecke greifen wird. Gleiche gilt für Angelina Köhler (26,08) bei den Damen. Zudem stellte Lara Anna Vandenhirtz über die 50m Schmetterling in 27,03 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 14-Jährigen auf.

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