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(08.07.2023) Vollgas von vorn und dann hinten raus die Zähne zusammenbeißen! Mit dieser Taktik hat sich Ramon Klenz heute bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin den Titel über seine Paradestrecke 200m Schmetterling gesichert.

In 1:57,19 Minuten kämpfte er sich zum Sieg und verwies dabei seinen Dauerrivalen David Thomasberger auf den zweiten Platz. Der Leipziger sicherte sich die Silbermedaille in 1:57,98 Minuten nur mit einer Hundertstelsekunde vor dem direkt neben ihm schwimmenden Olympiasieger Chad le Clos.

Drei Herrenevents wurden heute von Schwimmern entschieden, die wir in wenigen Wochen auch bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Japan sehen werden. Sehr überzeugend präsentierte sich dabei Rafael Miroslaw. Über die 200m Freistil schwamm er in 1:46,28 Minuten zu Gold und blieb dabei "unrasiert" nur 4,5 Zehntel über seiner im Frühjahr aufgestellten persönlichen Bestleistung. Silber ging auch in diesem Finale nach Leipzig. Der Titelverteidiger Timo Sorgius, ebenfalls Mitglied des deutschen WM-Teams, schwamm in 1:48,46 Minuten auf Rang zwei vor dem Neusser Tobias van Aggelen (1:50,07).

Mit einem weiteren Meistertitel im Gepäck fliegt auch Ole Braunschweig zu den Weltmeisterschaften. Der Deutsche Rekordhalter entschied in 25,04 Sekunden die 50m Rücken für sich. Die dritte Leipziger Silbermedaille des Tages erschwamm sich dahinter Marek Ulrich, der in 25,30 Sekunden nur hauchdünne zwei Hundertstel vor Alexander Bauch (25,32) anschlug.  

Über die 200m Brust stellte Lucas Matzerath einmal mehr unter Beweis, dass er nicht nur auf den 50 und 100m Distanzen in seiner Hauptschwimmart hierzulande ganz vorn mitmischt. In 2:11,35 Minuten hielt er den einstigen Weltmeister und Titelverteidiger Marco Koch (2:12,53) sowie den in Hamburg trainierenden Ukrainer Volodymyr Lisovets (2:12,78) souverän hinter sich.

Eine Meisterpremiere gab es heute über die 1500m Freistil: In 15:14,77 Minuten gewann Levin Peschlow seine erste DM-Goldmedaille in der offenen Klasse. Dabei hatte er souveräne zehn Sekunden Vorsprung auf Noah Lerch (15:24,06). Bronze ging an Moritz Bockes (15:27,07). Sieg Nummer zwei in Berlin gab es zudem für Maurice Wetekam, der nach den 100m Brust auch das paralympische Finale über die 200m Lagen gewann.

Die Zusammenfassung der heutigen Damenfinals gibt es hier: Doppelschlag! Köhler holt zwei Meistertitel in zehn Minuten

 

 

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