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(07.07.2023) Bereits in den Vorläufen der Deutschen Meisterschaften in Berlin hatte Melvin Imoudu heute seine starke Form angedeutet und erstmals auf seiner Paradestrecke 100m Brust die Minutenmarke durchbrochen. Im Finale am Nachmittag legte er noch eine gehörige Schippe drauf - und wurde dennoch nicht mit der Titelverteidigung belohnt. 

Etwas dagegen hatte heute der EM-Medaillengewinner Lucas Matzerath. In einem packenden Finale schenkten sich beide auf den letzten Metern nichts und am Ende hatte der WM-Fahrer Matzerath in 59,12 Sekunden die Hand um hauchdünne fünf Hundertstel vor Imoudu an der Wand, der mit seiner Leistung von 59,17 Sekunden seine persönliche Bestzeit damit in Berlin um eine satte Sekunde steigern konnte. In der Weltrangliste rangiert das deutsche Duo nun auf den Plätzen elf und zwölf.

Matzeraths Bestmarke steht bei 59,09 Sekunden und vielleicht kann er bei den Weltmeisterschaften Ende des Monats den Deutschen Rekord von Fabian Schwingenschlögl angreifen. Dessen Bestmarke von 58,95 Sekunden kamen Matzerath und Imoudu heute bereits sehr nahe und wir dürfen gespannt sein, ob einer der beiden sie sich demnächst wird schnappen können.

Ähnlich packend war das Finale über die 100m Rücken und auch hier hatte ein WM-Fahrer, diesmal Ole Braunschweig, die Hand haarscharf vor seinem Dauergegner Marek Ulrich an der Wand. In 55,03 Sekunden sicherte sich Braunschweig den Titel mit neun Hundertsteln Vorsprung auf Ulrich, der im Vorlauf in 54,79 Sekunden sogar noch schneller war als alle Finalisten heute. Die Bronzemedaille schnappte sich bei einem weiteren Ausflug auf eine Nebenstrecke Lukas Märtens, der in 55,16 Sekunden den "Spezialisten" erneut heftig Konkurrenz machte. Gestern hatte er bereits die 200m Rücken für sich entschieden.

Dafür verzichtete Märtens heute auch auf eine seiner Paradestrecken, die 800m Freistil. Eine Klasse für sich war in seiner Abwesenheit hier Sven Schwarz. In 7:47,55 Minuten ließ er die weiteren Medaillengewinner Noah Lerch (8:05,65) und Cedric Büssing (8:10,87) klar hinter sich und zeigte, dass er auf einem guten Weg zu seinem diesjährigen Saisonhöhepunkt ist, der U23-Europameisterschaft. 

Einen weiteren Staffelsieg gab es zudem für die Herren der SG Frankfurt. Über die 4x100m Freistil hielten sie die Teams der SSG Leipzig und des SC Wiesbaden hinter sich.

Wie schon im zurückliegenden Jahr sind auch diesmal bei der Schwimm-DM auch Aktive aus dem paralympischen Schwimmsport mit dabei. Das Finale über die 100m Brust gewann heute der Dortmunder Maurice Wetekam mit seiner Leistung von 1:09,44 Minuten.

Die Zusammenfassung der heutigen Damenfinals gibt es hier: Drittes Gold bei der Schwimm-DM: Isabel Gose legt noch einmal nach!

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