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(22.07.2018) Am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin standen mit den 50m Freistil und den 1500m Freistil sowohl die kürzeste als auch die längste Beckenstrecke auf dem Programm. Über beide Distanzen heißt die neue Deutsche Meisterin "Köhler".

Über die 50m Freistil durfte direkt im ersten Finale Youngster Angelina Köhler jubeln. In einem packenden Finale, in dem gerade einmal sechs Hundertstel die ersten drei Schwimmerinnen trennten, hatte die 17-Jährige in 25,42 Sekunden als erste die Hand an der Wand. Die Niederländerin Valerie van Roon (25,46) und Jessica Felsner (25,48) hatten das Nachsehen. "Das war wirklich gut. Es hat sich richtig toll angefühlt", freute sich die Junioren-Schwimmerin nach dem Finale.

In der letzten Entscheidung des Tages setzte sich Angelina Köhlers nicht verwandte Namensvetterin Sarah Köhler durch. Die Frankfurterin reist als eine der deutschen Medaillenhoffnungen zu den Schwimm-Europameisterschaften nach Glasgow und zeigte heute in 16:06,82 Minuten eine überzeugende Vorstellung. "Es war klar, dass es heute nicht so schnell wird", meinte Köhler, die im Frühjahr in 15:59,83 Minuten als erste Deutsche die 16-Minuten-Marke über die 1500m Freistil geknackt hatte. "Aufgabe war, eine gute Technik zu schwimmen und gute Wenden abzuliefern. Das ist gelungen." Die weiteren Medaillen gingen an Josephine Tesch (16:54,90) und Celine Rieder (17:09,58).

Auch über die 200m Rücken setzten sich die Favoritinnen durch. Wie so oft lieferten sich Jenny Mensing und Lisa Graf ein spannendes Rennen. Auf den letzten Metern konnte sich dabei Lisa Graf etwas absetzen und verteidigte in 2:10,39 Minuten vor Mensing (2:11,33) und Sonnele Öztürk (2:12,62) ihren Titel.

Über die 200m Lagen sicherte sich Alexandra Wenk ihre zweite Goldmedaille in Berlin. Die Münchnern, die sich nach langen Verletzungsproblemen am Samstag bereits mit Platz eins über die 100m Schmetterling zurückgemeldet hatte, zog heute im Lagenfinale auf der letzten Bahn der Konkurrenz davon. In 2:14,60 Minuten schlug Wenk am Ende mit 4,3 Zehnteln Vorsprung vor der Leipzigerin Marie Pietruschka an. Die Bronzemedaille ging an Franziska Weidner.

Wie es in den Finals der Herren am Sonntag lief, könnt ihr hier nachlesen --> Wierling holt 5. Gold in Berlin und reist mit gutem Gefühl zur EM

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