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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-DM 2014 wird präsentiert von Speedo

(20.11.2014) Die deutschen Spitzenschwimmer haben in den heutigen Vorläufen der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2014 in Wuppertal nichts anbrennen lassen und sich ihre Chancen auf die Qualifikation zur Kurzbahn-WM 2014 gewahrt. Spannend machte es nur Paul Biedermann.


Mit der Entscheidung, den deutschen Schwimmern schon in den Vorläufen der nationalen Meisterschaften Normzeiten zur Qualifikation für den folgenden internationalen Höhepunkt aufzulegen, hat die sportliche Führung des DSV Spannung in die Meisterschaftsvorläufe gebracht. Am heutigen Morgen der Kurzbahn-DM in Wuppertal stolperten die DSV-Asse jedoch nicht über diese neue Hürde.

Lediglich Paul Biedermann machte es ein wenig spannend. Über seine Paradestrecke 200m Freistil blieb er in 1:45,16 Minuten nur vier Hundertstel unter der vom DSV geforderten WM-Norm (1:45,20). Zwar hatte er im Vorfeld bereits angekündigt unter Umständen auf die Kurzbahn-Weltmeisterschaften verzichten zu wollen. Trotzdem dürfte er sich zumindest die Chance offen halten und seinen Deutschen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen wollen.

Mit dieser Zeit landete Biedermann auf dem vierten Platz der Vorläufe. Deutlich souveräner waren seine Kollegen der EM-Goldstaffel über die 4x200m Freistil. Robin Backhaus lieferte in 1:44,38 Minuten die Vorlaufbestzeit ab. Auch Yannick Lebherz (1:44,72) und Clemens Rapp (1:44,83) blieben locker unter der WM-Norm.

Über die 50m Schmetterling der Herren lieferte Steffen Deibler in 23,13 Sekunden die mit Abstand schnellste Zeit der Vorläufe ab. Neben ihm blieb auch Jonas Bergmann (23,58) unter der WM-Norm (23,60). Der zuletzt im Rahmen der Kurzbahn-Weltcups erfolgreiche Christian Diener sicherte sich über die 50m Rücken in 23,55 Sekunden die Vorlaufbestzeit (WM-Norm: 24,10).

Europameister Marco Koch knackte über die 100m Brust in 58,37 Sekunden locker die Vorlaufnorm (59,00). Bei den Damen gelang dies nur Vanessa Grimberg in 1:06,79 Minuten (WM-Norm: 1:07,00).

Jenny Mensing lieferte über die 200m Rücken in 2:05,64 Minuten die Vorlaufbestzeit ab. Sie unterbot damit die WM-Norm (2:09,10) ebenso wie Dörte Baumert, die in 2:06,74 Minuten auf dem zweiten Rang der Vorläufe landete. Die Berliner EM-Teilnehmerin Sonnele Öztürk verpasste die geforderte Zeit in 2:09,28 Minuten knapp.

Bitter lief es für Daniela Schreiber. Zwar meldet sie sich über die 100m Freistil nach der verpatzten Langbahnsaison mit einer überzeugenden Leistung von 53,70 Sekunden zurück (WM-Norm: 54,30). Wegen eines Frühstarts wurde die Hallenserin jedoch disqualifiziert. Die Vorlaufbestzeit ging damit in 54,52 Sekunden an Alexandra Wenk.

Über eine weitere Strecke gelang es keiner Athletin, sich die Chance auf das WM-Ticket zu wahren. Über die 50m Schmetterling blieb die Vorlaufschnellste Doris Eichhorn in 27,00 Sekunden eine halbe Sekunde über der WM-Qualifikationszeit.

Die Links zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2014:

Bild: Alibek Käsler