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(26.04.2023) Der Deutsche Schwimm-Verband hat sein Team für die Beckenwettbewerbe der Schwimm-Weltmeisterschaften 2023 nominiert. Mit 19 Aktiven wird Deutschland bei den vom 23. bis 30. Juli im japanischen Fukuoka stattfindenden Titelkämpfen an den Start gehen.

Überraschungen gab es dabei keine. Es sind genau jene acht Damen und elf Herren, die sich im Rahmen der am Sonntag beendeten Qualifikationsphase für Einzel- oder Staffelstarts empfohlen hatten.

Damit steht auch fest: Der DSV hat keine zusätzlichen Athletinnen für eine 4x100m Freistilstaffel nominiert. Die Top Vier des Qualifikationszeitraums hatten die vom Verband vorgegebene Norm klar verpasst. Es bleibt nun abzuwarten, ob bei der WM tatsächlich auch keine Staffel in diesem Event gemeldet wird, denn mit den für die weiteren Strecken qualifizierten Damen, wie zum Beispiel Angelina Köhler, Lisa-Marie Finger, Nele Schulze und Nina Holt wäre eine Besetzung der 4x100m Freistil durchaus möglich. 

Die Staffeln spielen in Fukuoka eine besonders wichtige Rolle, da es hier bereits die Möglichkeit gibt, eine Qualifikationsleistung für die Olympischen Spiele 2024 zu erbringen. Bei den Spielen in Paris werden nur 16 Teams pro Event dabei sein. Dabei handelt es sich um die Top 3 der WM 2023 sowie jene 13 Teams, die in Fukuoka oder bei der folgenden WM im Januar 2024 in Doha (Katar) die schnellsten Zeiten abliefern. „Unsere Zielstellung für Fukuoka lautet ganz klar, schon hier die bestmöglichen Staffelzeiten abzuliefern, die uns Olympiatickets sichern können“, betonte DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann

Die Medaillenhoffnungen im deutschen Team liegen klar auf den Leistungsträgern der vergangenen Jahre. So glänzte die Magdeburger Aushängeschilder Florian Wellbrock und Lukas Märtens in den zurückliegenden Tagen und Wochen mit Weltjahresbestleistungen und auch ihre Teamkollegin Isabel Gose präsentierte sich in Bestform. In den USA wackelte zudem die Vize-Weltmeisterin Anna Elendt an einem Deutschen Rekord und in Berlin gelang es am Wochenende sowohl Florian Wellbrock (1500m Freistil) als auch Angelina Köhler (100m Schmetterling) und Ole Braunschweig (50m Rücken), neue nationale Bestmarken zu setzen.

„Im bisherigen Saisonverlauf wurde eine gute Arbeit von den Nominierten mit ihren Trainer*innen geleistet, ansonsten wären die erbrachten Leistungen nicht möglich gewesen“, meint so auch Bundestrainer Bernd Berkhahn. „Es gilt es nun, die WM in Japan ebenso akribisch vorzubereiten, um neben Topplatzierungen in den Einzelrennen auch die Staffeln gut zu platzieren.“

Dabei könnten die DSV-Stars mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 bei der WM im Sommer eine Motivationsspritze bekommen: Der Verband will dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorschlagen, wie schon vor den Olympischen Spielen in Tokio (JPN) 2021 alle Aktiven mit einer Top-4-Platzierung in den WM-Einzelfinals 2023 bereits fest für Olympia 2024 zu setzen. Vielleicht kann der Weg nach Paris also über Fukuoka führen.

Das deutsche WM-Team für Fukuoka

Frauen: Anna Elendt (SG Frankfurt), Isabel Gose (SC Magdeburg), Angelina Köhler, Lisa-Marie Finger, Leonie Kullmann, Nele Schulze (alle SG Neukölln Berlin), Nina Holt (SG Mönchengladbach), Laura Riedemann (SV Halle)

Männer: Luca Nik Armbruster, Ole Braunschweig (beide SG Neukölln Berlin), Eric Friese (Potsdamer SV), Oliver Klemet, Lucas Matzerath (beide SG Frankfurt), Lukas Märtens, Florian Wellbrock (beide SC Magdeburg), Rafael Miroslaw (SG HT16 Hamburg), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg), Timo Sorgius (SSG Leipzig), Peter Varjasi (TB 1888 Erlangen)

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