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(22.07.2018) Auch am letzten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin bildeten die Staffelwettberwerbe ein echtes Highlight am Vormittag. Zum Abschluss der Team-Rennen konnten die Lagenherren des Potsdamer SV noch einmal groß glänzen.

In 3:38,31 Minuten unterboten Christian Diener, Melvin Imoudu, Eric Friese und Yannick Lebherz den Deutschen Rekord um satte 2,35 Sekunden. Dafür legten sie wirklich alles in die Waagschale - besonders Eric Friese pokerte bei seinem Wechsel hoch (Wechselzeit -0,01s). Die bisherigen Rekordhalter der SG Essen blieben in dem packenden Rennen in 3:40,10 Minuten ebenso noch unter der alten Bestmarke, wie die Neckarsulmer Sport-Union in 3:40,35 Minuten.

Für ein Achtungszeichen sorgte zudem Jan-Philip Glania, der auf der Rückenstrecke die Staffel der SG Frankfurt angeführt hatte. Er schlug in 54,75 Sekunden an und war damit nur 15 Hundertstel langsamer als Christian Diener bei seinem Sieg im Einzelfinale am Donnerstag. Hier konnte Glania nicht am Start sein, weil er Uni-Verpflichtungen nachkommen musste.

Bei den Damen verteidigten die Schwimmerinnen der SG Essen ihren Titel aus dem Vorjahr. Miki van Loock, Delaine Goll, Kathrin Demler und Lisa Höpink verwiesen in 4:11,33 Minuten klar die Teams aus Neckarsulm (4:14,97) und Wiesbaden (4:16,87) auf die weiteren Podestplätze.

Insgesamt wurden damit in den Staffelwettbewerben in Berlin drei neue Deutsche Rekorde aufgestellt. Neben der Potsdamer Lagenstaffel setzten auch die Mixed-Lagenstaffel aus Neckarsulm sowie die Mixed-Freistilstaffel der SG Essen neue Bestmarken. Zudem kamen die Damen der SSG Leipzig und die Herren der Neckarsulm SU den Deutschen Rekorden über die 4x200m Freistil nahe.

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