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(06.07.2013) Am ersten Tag der Open de France in Vichy haben die Schwimmer des DSV-Teams eine starke Vorstellung abgeliefert und sechs Siege geholt. Britta Steffen und Dorothea Brandt feierten einen Doppelsieg über die 50m Freistil. Gleiches gelang den DSV-Nachwuchshoffnungen Jacob Heidtmann und Kevin Wedel über die 400m Lagen. Über die 100m Brust der Damen gingen sogar alle Podestplätze an die DSV-Athleten. Zudem schwamm Marco Koch über die 200m Brust schneller als jeder andere ausländische Athlet zuvor auf französischem Boden.


Rechtzeitig bevor in drei Wochen die Beckenwettbewerbe der Schwimm-WM 2013 in Barcelona beginnen, scheint DSV-Star Bitta Steffen in Fahrt zu kommen. Bei der WM-Generalprobe im französischen Vichy holte sich die Weltrekordhalterin den Sieg über die 50m Freistil und blieb dabei in 24,77 Sekunden lediglich eine Hundertstel über ihrer im Vorlauf aufgestellten Saisonbestleistung. Nur drei Hundertstelsekunden hinter Steffen schlug DSV-Kollegin Dorothea Brandt in Vichy als Zweite an.

In starker Form präsentierte sich auch Marco Koch. Der Darmstädter schwamm über die 200m Brust in 2:09,40 Minuten zum Sieg und stellte damit eine neue persönliche Saisonbestleistung auf. Mit dieser Zeit nahm Koch nicht nur Platz sieben in der Weltrangliste ein. Dies war auch die schnellste Zeit, die ein ausländischer Athlet jemals auf französischem Boden schwimmen konnte. Neben Koch schwamm auch DSV-Kollege Christian vom Lehn aufs Podium. Der WM-Dritte von Shanghai holte in 2:13,97 Minuten Bronze.

DSV-Brustschwimmerinnen mit Dreifach-Sieg

Über die 100m Brust der Damen gab es sogar einen Dreifach-Sieg für die DSV-Schwimmerinnen. Die Goldmedaille holte sich in 1:09,15 Minuten Caroline Ruhnau. Der zweite Platz ging in 1:09,59 Minuten an Vanessa Grimberg. Die Bronzemedaille holte sich Julia Willer in 1:11,20 Minuten und komplettierte damit das reine DSV-Podium.

Heidtmann holt Gold mit persönlicher Bestzeit - Sieg auch für Lisa Graf

Nicht nur eine Saisonbestleistung sondern eine absolute neue persönliche Bestzeit gab es in Vichy für DSV-Talent Jacob Heidtmann. Der 19-Jährige schwamm über die 400m Lagen in 4:19,34 Minuten schneller als je zuvor und holte sich so die Goldmedaille bei den Open de France. Erstmals blieb der Elmshorner damit auf der Langbahn unter der Marke von 4:20 Minuten. Auf den zweiten Platz kam hinter Heidtmann der WM-Teilnehmer Kevin Wedel (4:24,71 Minuten).
Einen weiteren Sieg für das DSV-Team erschwamm auch Lisa Graf. Über die 200m Rücken verwies sie in 2:11,74 Minuten die kanadische WM-Teilnehmerin Hilary Caldwell um 1,2 Zehntel auf den zweiten Platz.

Auch deutsche Lagenstaffel schwimmt zum Sieg

Auch im letzten Finale des ersten Wettkampftages feierte die DSV-Athleten einen Sieg. Über die 4x100m Lagen mixed waren Christian Diener, Hendrik Feldwehr, Alexandra Wenk und Britta Steffen in 3:50,89 Minuten nicht zu schlagen. Eine weitere Medaille für das DSV-Team holte zudem Oympionikin Alexandra Wenk, die über die 100m Schmetterling in 1:00,05 Minuten zu Bronze schwamm.

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