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(02.08.2021) Nach dem Ende der Beckenwettbewerbe bei den Olympischen Spielen hat der Schwimm-Bundestrainer Hannes Vitense ein Zwischenfazit gezogen: "Zwei Medaillen und insgesamt elf Top-10-Ergebnisse mit acht Finalteilnahmen belegen hier erneut den Aufwärtstrend im DSV."

Auch die drei Deutschen Rekorde durch Isabel Gose (400m Freistil), Sarah Köhler (1500m Freistil) und Florian Wellbrock (800m Freistil) sowie 15 persönliche Bestzeiten seien ein Indiz dafür. 

Vor allem auf den längeren Strecken ab 400m zeigte das deutsche Team in Tokio stark Auftritte. Auf den kürzeren Distanzen hingegen war die internationale Konkurrenz oft zu weit entfernt. Unter anderem gelang es keiner der fünf 4x100m-Staffeln, sich für ein Finale zu qualifizieren. Mehr zur Bilanz der Beckenschwimmer gibt es hier: Olympia-Bilanz: Alle Platzierungen und Zeiten der deutschen Schwimmer

"Natürlich haben wir hier auch gesehen, in welchen Bereichen wir noch weiter zulegen müssen und wollen", so die Einschätzung von Vitense. Konzepte dafür, wie man vor allem auf den Sprintstrecken den Anschluss zur Weltspitze wiederherstellen kann, seien bereits erarbeitet, unter anderem unter Mitwirken des niederländischen Spitzencoaches Jacco Verhaeren. Dieser hatte sein Wissen zu Jahresbeginn als Berater beim DSV einfließen lassen. Diese Konzepte "müssen in den kommenden Jahren nun auch entsprechend konsequent umgesetzt werden", so Vitense.

Ein abschließendes Fazit durch das Bundestrainer-Duo, als das Hannes Vitense und der Magdeburger Bernd Berkhahn seit Angang 2019 die deutschen Schwimmer anführen, steht noch aus, da das deutsche Team im Freiwasser noch ein paar heiße Eisen im Feuer hat. In der Nacht zu Mittwoch startet am späten Dienstagabend um 23:30 Uhr MEZ das 10km-Rennen der Damen mit Finnia Wunram und Leonie Beck. Einen Tag später setzen Florian Wellbrock und Rob Muffels im Open Water Rennen der Herren den Schlusspunkt hinter die Schwimm-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2021.

Die Links zu den Olympischen Spielen 2021: