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(25.07.2021) Mit Platz neun und zehn über die 100m Brust haben Lucas Matzerath und Fabian Schwingenschlögl bei den Olympischen Spielen in Tokio zwar den Einzug ins Finale knapp verpasst. Auf dem Weg zu ihren Top Ten Platzierungen konnten beide aber die Leistungen aus dem Vorlauf steigern und sich im Vergleich zu den Auftritten am Samstag auch jeweils ein paar Ränge nach vorn schieben.

Ähnlich wie im Vorlauf waren Matzerath in 59,31 Sekunden mit persönlicher Bestzeit und Schwingenschlögl in 59,32 Sekunden erneut nahezu gleich schnell. Es dürfte damit auch spannend werden, wer von beiden in der deutschen Lagenstaffel zum Einsatz kommt. Auf dem Papier hatte Schwingenschlögl mit seinem im April aufgestellten nationalen Rekord von 58,95 Sekunden vor den Spielen die Nase vorn, doch in Tokio war Matzerath nun zweimal schneller. "Das werden die Bundestrainer schon ausfuchsen", meinte Schwingenschlögl mit Blick auf die Staffelaufstellung. "Am Ende des Tages müssen wir einfach alles dafür tun, damit das Team weiterkommt."

Lucas Matzerath zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Auftritten bei Olympia. "Jetzt heißt es, in den nächsten drei Jahren bis Paris weiter hart zu arbeiten, damit es dann mit dem Finale klappt", so der 21-jährige Frankfurter.

Für den Einzug ins Finale mussten 59,18 Sekunden geschwommen werden. Auf der Bahn vier im Endlauf sehen wir wie zu erwarten war Adam Peaty. In 57,63 Sekunden war er mal wieder schneller als jeder andere Schwimmer zuvor.

Im Halbfinale über die 100m Schmetterling blieb die Chinesin Zhang Yufei in 55,89 Sekunden als Einzige unter der 56er Marke. Die schwedische Titelverteidigerin Sarah Sjöström kam in 56,40 Sekunden als Vierte weiter, wird aber morgen im Finale eine Schippe drauflegen müssen. Wie schon bei der WM 2019 trifft sie hier erneut auch auf die Kanadierin Maggie MacNeil (6. - 56,56), die sich bei den Weltmeisterschaften in Korea überraschend den Titel vor Sjöström gesichert hatte. Um den Sprung in den Endlauf zu schaffen, mussten 57,19 Sekunden geschwommen werden. Das ist schneller als der Deutsche Rekord (57,70). 

Mehr zu den Finals am Sonntag gibt es in unserem Live-Ticker: LIVE | Schwimmen bei Olympia 2021: Die Finals am Sonntag

Die Links zu den Olympischen Spielen 2021:

Bild: IMAGO