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(17.04.2021) Es war eine bittere Nachricht kurz vor Beginn der Olympia-Qualifikation in Berlin: Aufgrund eines positiven Corona-Tests am Mittwoch musste die Hannoveranerin Angelina Köhler auf die Reise in die Bundeshauptstadt verzichten. Nachdem sie am Donnerstag negativ getestet wurde, keimte zwar kurzzeitig Hoffnung auf, ob sie doch noch die Chance auf Tokio erhält. Köhler wird in Berlin aber definitiv nicht mehr zu sehen sein, wie sie am Samstag selbst bekannt gab.

"Ich habe zum Glück keine Symptome und mir geht es körperlich auch sehr gut. Deshalb hatte ich am Donnerstag noch einen zweiten Test machen lassen, der vermuten lässt, dass meine Infektion schon am abklingen ist", schreibt Köhler auf ihrem Instagram-Account. "Trotzdem werde ich leider dieses Wochenende nicht mehr an den Start gehen können, was mich sehr traurig macht, da ich wirklich alles in meiner Macht stehende getan habe, um erfolgreich an der Olympiaqualifikation teilzunehmen."

Die WM-Teilnehmerin galt vor allem über die 100m Schmetterling als aussichtsreiche Kandidatin für Tokio. Vor Beginn des Wettkampfes in Berlin lag sie sogar auf Kurs in Richtung Lagenstaffel, wurde aber am Freitag von der Essenerin Lisa Höpink verdrängt. 

Immerhin: Dank ihrer zuvor schon im Qualifikationszeitraum gezeigten Leistung von 58,63 Sekunden darf sie auf die Teilnahme an der Schwimm-EM im Mai hoffen. Dort kann sie sich dann den Corona-Frust von der Seele schwimmen: "Ich werde mich davon aber nicht unterkriegen lassen! Ich werde die Zeit für mich nutzen um stärker wieder hinaus zugehen", mein Köhler kämpferisch.