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(14.02.2012) Schwimm-Star Paul Biedermann geht davon aus, dass bei den Olympischen Spielen in London weitere der Weltrekorde aus der Ära der Hightech-Anzüge gebrochen werden könnten, darunter auch eine seiner eigenen Bestmarken. “Ich glaube zum Beispiel, dass bei den 400 Metern Freistil in diesem Jahr der Weltrekord auf jeden Fall fällt”, so der Hallenser im Interview mit Eurosport.

 

Biedermann hatte den Weltrekord über die 400m Freistil bei der WM in Rom aufgestellt und damals in 3:40,07 Minuten die alte Bestmarke des australischen Olympiasiegers Ian Thorpe um eine Hundertstel unterboten. Tatsächlich überzeugte die internationale Konkurrenz bereits mit Leistungen, die in sich in der Nähe von Biedermanns Weltrekord bewegen, allen voran der Chinese Sun Yang. Der 20-Jährige schwamm bei den chinesischen Meisterschaften im vergangenen September in 3:40,29 Minuten bereits knapp an der Bestmarke vorbei. In diesem Jahr konnte er zum frühen Zeitpunkt mit einer Zeit von 3:42,89 Minuten aufwarten.

Auch 400m-Titelverteidiger Tae Hwan Park aus Südkorea kündigte bereits an, bei den Olympischen Spielen die Weltrekorde von Biedermann über die 200m und 400m Freistil angreifen zu wollen. Er konnte im vergangenen Jahr bei der WM in Shanghai in 3:42,04 Minuten zum Titel schwimmen und stellte damit ebenfalls sein Weltrekord-Potential unter Beweis.