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(13.06.2023) Mit packenden Finals und absoluten Weltklasseleistungen haben am Dienstag die australischen WM-Trials begonnen. Ein Duell auf höchstem internationalen Niveau lieferten sich Sam Short und Elijah Winnington über die 400m Freistil.

Im Anschlag hatte Short in 3:43,38 Minuten seine Hand um eine Zehntel vor dem amtierenden Weltmeister Winnington an der Wand. Beide werden wir somit bei der WM im Juli über diese Strecke sehen. Der 19-jährige Short hält derzeit in 3:42,48 Minuten die aktuelle Weltjahresbestzeit. Winnington schob sich mit seiner heutigen Leistung auf Platz drei der Weltrangliste, direkt hinter den Magdeburger Lukas Märtens (3:43,32). Die beiden Australier könnten bei der WM im kommenden Monat über die 400m Freistil die größten Konkurrenten für den Europameister werden.

Short und Winnington waren nicht die einzigen, die Grüße in Richtung der internationalen Konkurrenz schickten. Im Finale über die 200m Lagen der Damen, das den Abschnitt einläutete, gewann Kaylee McKeown in 2:07,60 Minuten ihre erste Goldmedaille, die vermutlich nicht ihre einzige bleiben wird. Sie wird in den nächsten Tagen noch über die 100m Rücken und 200m Rücken an den Start gehen. Auf beiden Strecken ist sie die aktuelle Weltrekordhalterin. Außerdem wird sie über die 200m Freistil und die 50m Rücken zu sehen sein. Ihre heutige Leistung ist ein Fingerzeig, dass McKeown in starker Form ist: Es war die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere und weltweit war 2023 nur die Kanadierin Summer McIntosh besser.

Auch über die 100m Schmetterling und die 400m Freistil siegten die favorisierten Schwimmerinnen. Über die Krauldistanz schwamm Ariarne Titmus ungefährdet mit fast vier Sekunden Vorsprung in 3:58,47 Minuten zu ihrer ersten Goldmedaille. Sie kletterte damit auf die zweite Position der Weltrangliste - auch über diese Strecke war bisher im Jahr 2023 nur Summer McIntosh schneller, die im April in 3:56,08 Minuten für einen neuen Weltrekord gesorgt hatte. Auf der Delfinstrecke schwamm die mehrfache Olympiasiegerin Emma McKeon in 56,74 Sekunden zum Sieg. 

Bei den Männern stand neben den 400m Freistil auch das Finale über die 100m Brust auf dem Programm. Sowohl der Erst- sowie der Zweitplatzierte, die nur zwei Zehntel trennte, blieben unter der eine Minute Marke. Gold ging an Zac Stubblety-Cook (59,68) und Silber an Samuel Williamson (59,86).

Bild: Swimming Australia / D. Carr

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