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(09.04.2019) In gut zwei Wochen ist es soweit: Die neue Champions Swim Series des Weltverbandes FINA startet mit dem Auftaktmeeting im chinesischen Guangzhou (27./28.04.). Mittlerweile hat die FINA auch das komplette Teilnehmerfeld bekanntgegeben, das bei der Wettkampfreihe, bei der man nur auf Einladung des Verbands starten darf, dabei sein wird.

Ursprünglich hatte die FINA nur 82 Schwimmer aus dem Kreis der amtierenden Olympia- und WM-Medaillengewinner, Weltrekordhalter und Weltjahresbesten eingeladen. Dass davon nicht jeder bei allen drei Meetings der Serie, zu der auch Wettkämpfe in Budapest (11./12.05.) und Indianapolis (31.05./01.06.) zählen, an den Start gehen wird, war absehbar.

Insgesamt wuchs das Teilnehmerfeld durch nachträglich verschickte Einladungen auf nun 109 Athleten aus 28 Nationen. Geplant ist, dass bei den Wettkämpfen der FINA Champions Swim Series nur vier Athleten pro Strecke starten. Dabei stehen lediglich die 50, 100 und 200m-Strecken sowie die 400m Freistil auf dem Programm.

Aus dem Kreis der deutschen Spitzenschwimmer sind Franziska Hentke und Philip Heintz mit dabei. Hentke wird in Budapest über die 200m Schmetterling starten. Hier trifft sie auf die Spanierin Mieria Belmonte, Ungarns Superstar Katinka Hosszu und die Britin Alys Thomas. Für Heintz stehen in Ungarn die 200m Lagen auf dem Programm. Seine Gegner sind der Chinese Wang Shun, Weltmeister Chase Kalisz aus den USA und der Schweizer Europameister Jeremy Desplanches. Weitere Wettkämpfe werden die beiden DSV-Athleten nicht bestreiten.

Der Weltverband lockt die Athleten mit lukrativen Preisgeldern und Antrittsprämien. Insgesamt sollen bei den drei Wettkämpfen so fast vier Millionen Dollar ausgeschüttet werden. Aus dem Kreis der internationalen Top-Athleten werden u.a. Chad le Clos (Südafrika), Matt Grevers, Anthony Ervin (beide USA) oder auch Sarah Sjöström (Schweden) mit dabei sein. Andere Stars hingegen wie zum Beispiel Adam Peaty und Katie Ledecky verzichten auf die Teilnahme an der Wettkampfserie. 

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