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(27.07.2011) Die Schwimm-WM in Shanghai lief für US-Star Michael Phelps bisher alles andere als nach Plan. Mit der 4x100m Freistilstaffel blieb ihm nur Bronze. Über die 200m Freistil musste er sich Landsmann Ryan Lochte geschlagen geben. Doch heute holte er sich über ”seine” 200m Schmetterling endlich den ersten Titel in China

 

Endlich das erste Gold für Michael Phelps. Über die 200m Schmetterling holte er sich in 1:53,34 Minuten den dritten WM-Titel über diese Distanz in Folge und den fünften Titel insgesamt.  “Ich bin sehr zufrieden. Gerade  zum Ende des Rennens hin habe ich mich gefühlt wie früher”, so der Rekord-Olympiasieger. “Bei 150m habe ich die anderen gesehen und dann alles in meine Hüften gelegt.” Lange Zeit erhielt er vom Japaner Takeshi Matsuda heftige Gegenwehr, der letztlich in 1:54,01 Minuten auf Platz zwei schwamm. Der Chinese Wu Peng holte sich in 1:54,67 Minuten Bronze.

Später schwamm Phelps im Halbfinale über die 200m Lagen in 1:57,26 Minuten als Zweiter in den Endlauf. Wie bereits über die 200m Freistil war hier Landsmann Ryan Lochte (1:56,74) schneller, doch Phelps präsentierte sich wesentlich lockerer als noch vor wenigen Tagen. Jan David Schepers verpasste in 1:59,83 Minuten um 36 Hundertstel als 13. den Endlauf.

Feldwehr verpasst erneut Medaille

Im Finale über die 50m Brust schwamm Hendrik Feldwehr in 27,41 Minuten  wie schon bei der WM 2009 in Rom als Vierter am Podium vorbei. Der Sieg ging an den Brasilianer Felipe da Silva in 27,01 Sekunden. Im Kampf um Silber musste sich der Südafrikaner Cameron van der Burgh in 27,19 Sekunden um zwei Hundertstel dem Italiener Fabio Scozzoli geschlagen geben.

Lippok wird Achte – Aus für Mensing im Halbfinale

Silke Lippok kam über die 200m Freistil in 1:58,26 Minuten nicht über Platz acht hinaus und musste dabei ihrem schnellen Angangstempo Tribut zollen. Der Sieg ging erwartungsgemäß an Italo-Diva Federica Pellegrini in 1:55,58 Minuten. Silber holte sich die Australierin Kylie Palmer in 1:56,04 Minuten, die sechs Hundertstel vor Camille Muffat aus Frankreich anschlug. Jenny Mensing schwamm im Halbfinale über die 50m Rücken in 28,83 Sekunden auf Platz 15. Die schnellste Zeit legte die Russin Anastasia Zueva in 27,88 Sekunden hin.

Sun Yang holt 800m-Titel – Magnussen auf Bahn 4 im 100m Freistil-Finale

Über die 800m Freistil sicherte sich erwartungsgemäß der Chinese Sun Yang die Goldmedaille. In 7:38,57 Minuten ließ er Ryan Cochrane aus Kanada um 3,29 Sekunden hinter sich. Bronze holte sich im Schlussspurt der Ungar Gergo Kis in 7:44,94 Minuten.

Im Halbfinale über die 100m Freistil schwamm James Magnussen in 47,90 Sekunden die schnellste Zeit. Der 20-Jährige hatte als Startschwimmer der australischen 4x100m Freistilstaffel bereits mit Knaller-Jahresbestzeit von 47,49 Sekunden sein Können unter Beweis gestellt. Über die 200m Schmetterling schwamm die Britin Jemma Lowe in 2:06,30 Minuten als Schnellste in den Endlauf.

China bleibt dran im Medaillenspiegel

Im Medaillenspiegel bleiben die Gastgeber aus China an den führenden US-Amerikanern dran. Italien schob sich dank der Medaillen von Pellegrini und Scozzoli auf Platz drei. Die deutschen Schwimmer haben knapp vor Halbzeit der Titelkämpfe weiterhin lediglich die beiden Bronzemedaillen von Paul Biedermann und den dritten Rang der 4x100m Freistil-Damen auf dem Konto. Dies könnte sich zum Ende der Titelkämpfe hin ändern. Ab morgen greift auch Olympiasiegerin Britta Steffen über ihre Einzeldistanzen an. Außerdem stehen noch vier Staffeln auf dem Plan, in denen die DSV-Athleten auch für die ein oder andere Überraschung sorgen könnten.

Medaillenspiegel nach 17 von 40 Entscheidungen:

    Gold Silber Bronze Ges.
1 USA 4 3 3 10
2 China 3 1 4 8
3 Italien 2 2   4
4 Frankreich 2 1 2 5
5 Brasilien 2     2
6 Australien 1 5 1 7
7 Südkorea 1     1
  Norwegen 1     1
  Niederlande 1     1
  Dänemark 1     1
11 Japan   1 1 2
12 Großbritannien   1   1
  Kanada   1   1
  Russland   1   1
15 Deutschland     3 3
16 Südafrika     2 2
17 Ungarn     1 1