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(10.11.2013) Mit einem Weltrekord von Yulia Efimova, sowie zwei weiteren Bestmarken in der Staffel ging heute das vorletzte Weltcup-Meeting in Tokio zu Ende. Dank Dorothea Brandt und Franziska Hentke gab es auch für den DSV erneut Grund zur Freude.


Die Weltrekordrennen nahmen auch am zweiten Wettkampftag des Weltcups in Japan kein Ende. Die Russin Yulia Efimova konnte bei ihrem Sieg über 50m Brust nicht nur den erst in Moskau von Ruta Meilutyte aufgestellten Europarekord brechen, sondern blieb in 28,71 Sekunden auch unter der Weltbestmarke von Jessica Hardy.

Im Sog der Russin gab es auch einen weiteren Podestplatz für DSV-Schwimmerin Dorothea Brandt. In 30,16 Sekunden holte sie sich die Bronzemedaille. Tags zuvor hatte sie bereits über die 50m Freistil mit Silber geglänzt. Zwischen Efimova und Brandt kam die Jamaikanerin Alia Atkinson in 29,06 Sekunden auf den zweiten Platz.

Für die zweite Medaille aus Sicht des DSV sorgte Franziska Hentke. Die Magdeburgerin gewann, obwohl sie aufgrund eines Infekts am gestrigen Tag noch alle Starts absagen musste, über 200m Schmetterling die Bronzemedaille. Dabei blieb sie in 2:04,97 Minuten beim Sieg von Katinka Hosszu nur knapp über der Zeit, die sie bei ihrem Sieg vor ein paar Tagen in Singapur geschwommen war.

Die weiteren DSV-Schwimmer gingen am zweiten Wettkampftag von Tokio leer aus. Brandt schwamm später über die 50m Schmetterling in 26,68 Sekunden auf Platz 14. Für Theresa Michalak langte es über die 100m Lagen in 59,50 Sekunden zu einem sechsten Platz. Über die 400m Freistil der Damen verpasste Sarah Köhler genauso wie Hendrik Feldwehr über 100m Brust als Neunte knapp das Finale.

Die australischen Schwimmer konnten nach ihrem Weltrekord in der Lagen Mixed-Staffel auch die Bestmarke über 4x50m Freistil knacken. Im Vorlauf schwammen Tomaso D´Orsogna, Regan Leong, sowie die Cambell Schwestern Bronte und Cate 1,4 Sekunden schneller als die Japaner (1:32,62min) vor wenigen Wochen in Dubai. Für Regan Leong kam im Finale Travis Mahoney zum Einsatz und prompt knackten die „Aussies“ in 1:29,71 Minuten die Marke von 1:30min. Damit steigt die Zahl der Weltrekordrennen, die im Rahmen der Weltcup-Tour geschwommen wurden, auf satte 23 Stück an.

Für den Weltcup-Zirkus geht es nun ins chinesische Peking, wo bereits ab kommenden Mittwoch im Olympiabecken von 2008 um die letzten Punkte für die Gesamtwertung gekämpft wird.