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(03.03.2018) Deutschlands Rückenschwimmer räumen beim Edinburgh International Swim Meet weiter ab. Nachdem am Freitag Jan-Philip Glania die 100m Rücken für sich entschieden hatte, triumphierte heute Christian Diener über die doppelte Distanz.

In 1:59,36 Minuten lieferte der Cottbuser bei dem Wettkampf, in dessen Rahmen auch die britischen Meisterschaften ausgetragen werden, klar die schnellste Zeit über die 200m Rücken ab. Den britischen Titel gewann er damit natürlich nicht - die Medaillen werden nur unter einheimischen Schwimmern verteilt. Neben Christian Diener war auch Andreas Wiesner im A-Finale zu sehen. Der Münchner schlug in 2:03,16 Minuten als Sechster an.

Podestplätze konnten auch die Rücken-Damen einfahren. Über die 100m-Strecke hielt Laura Riedemann in 1:00,71 Minuten nur um eine Hundertstel Lisa Graf hinter sich. Schneller als die beiden, wenn auch nur um Haaresbreite, war Elizabeth Simmonds in 1:00,65 Minuten. Johanna Roas (1:03,25) wurde Achte. Damit hat Riedemann im Ranking der schnellsten deutschen 100m-Rückenschwimmerinnen in diesem Jahr die Führung übernommen und liegt somit auch im Rennen um den Platz in der 4x100m Lagenstaffel für die EM 2018 vorn.

In den weiteren Finals sorgte Adam Peaty standesgemäß für das Highlight. Der britische Superstar entschied seine Paradestrecke 100m Brust in 58,78 Sekunden für sich - Weltjahresbestleistung und die schnellste Zeit, die je ein Athlet zu diesem Jahreszeitpunkt schwimmen konnte. Max Pilger konnte das Ganze hautnah miterleben. Der Essener wurde in 1:02,56 Minuten Sechster.

Im Endlauf über die 50m Schmetterling waren gleich zwei deutsche Schwimmerinnen am Start. Anna Dietterle schlug in 27,33 Sekunden als Fünfte an. Alexandra Wenk (27,41) wurde direkt dahinter Sechste. Rang eins und den britischen Titel schnappte sich Harriet Jones (26,99).

Zum Abschluss des Wettkampftages gab es dann noch einmal Platz eins für Deutschland in der gemischten 4x100m Freistilstaffel. Alexander Kunert (50,86), Ramon Klenz (51,41), Lisa Höpink (56,78) und Anna Dietterle (57,12) lieferten in 3:36,17 Minuten klar die schnellste Zeit des Feldes ab. 

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