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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-DM 2014 wird präsentiert von Speedo

(22.11.2014) Ein letztes Mal geht es am heutigen Nachmittag bei der Kurzbahn-DM in Wuppertal um die Meistertitel. Die Vorläufen haben die DSV-Asse weitgehend unbeschadet überstanden.


Mit zwei weiteren Titelchancen geht Steffen Deibler in den letzten Finalabschnitt der Kurzbahn-DM 2014. Über die 100m Schmetterling erfüllte er locker die Pflichtaufgabe "WM-Norm" und schwamm in 51,30 Sekunden locker die Vorlaufbestzeit.

Auch über die 50m Freistil will der Hamburger erneut nach dem Titel greifen. Dabei bekommt der Serienmeister unter anderem von Maximilian Oswald Konkurrenz. Der Berliner lieferte in 21,77 Sekunden die Vorlaufbestzeit ab und knackte dabei auch die WM-Norm. Im Finale muss nun eine Zeit von 21,50 Sekunden nachgelegt werden.

Bei den Damen hatte Dorothea Brandt über die 50m Freistil in 24,43 Sekunden kein Problem mit der geforderten Vorlaufnorm. Damit blieb die Essenerin auch bereits deutlich unter der Finalnorm. Hinter Brandt stellte die Heidelbergerin Nina Kost in 25,00 Sekunden die Vorlaufnorm genau ein und schwamm damit zudem einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen.

Auch Marco Koch gab sich keine Blöße. Über seine Paradestrecke 200m Brust blieb er in 2:09,28 Minuten locker unter der geforderten Vorlaufnorm. Neben dem Europameister gelang dies keinem weiteren Athleten.

Christian Diener präsentiert sich in Wuppertal ebenfalls weiterhin in glänzender Form. Auch im Vorlauf über die 100m Rücken lieferte er sich keinen Patzer und schwamm in 50,74 Sekunden die beste Zeit des Feldes. Die WM-Norm unterbot Diener um fast eine Sekunde.

Einen Ausrutscher leistete sich Olympia-Finalist Markus Deibler. In 1:58,99 Minuten verpasste er die WM-Norm über die 200m Lagen um knapp eine Sekunde. Auf WM-Kurs liegt hingegen Philip Heintz, der in 1:56,45 Minuten die Vorlaufbestzeit schwamm. Eine starke Leistung lieferte in den Vorläufen auch einmal wieder Youngster Johannes Hintze ab. Er stellte in 1:58,89 Minuten einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 15-Jährigen auf.

Über die 100m Lagen könnte Julia Leidgebel von der SG Dortmund erstmals den Sprung ins DSV-Team schaffen. Sie knackte die WM-Vorlaufnorm in 1:00,74 Minuten deutlich, muss sich nun jedoch im Finale noch einmal steigern. Auch Theresa Michalak blieb in 1:01,01 Minuten unter der WM-Norm.

Über drei Strecken der Damen gelang es keiner Athletin, die WM-Vorlaufnormen zu erfüllen. Vanessa Grimberg lieferte über die 200m Brust in 2:25,22 Minuten die Vorlaufbestzeit ab. Damit verfehlte sie jedoch die WM-Norm um sieben Zehntel. Dadurch steht bereits fest, dass sich in Wuppertal keine DSV-Schwimmerin über die Bruststrecken direkt für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften qualifizieren konnte.

Auch über die 100m Schmetterling verpassten die DSV-Schwimmerinnen die WM-Norm (58,50).Die Vorlaufbestzeit ging in 58,73 Sekunden an Daniela Schreiber. Es folgten Alexandra Wenk (59,11) und Franziska Hentke (59,25). Während Schreiber (200m Freistil) und Hentke (200m Schmetterling) ihre WM-Tickets bereits sicher haben, dürfte Wenk damit nur noch geringe Chancen auf die WM-Nominierung haben. Dazu müsste sie einen überzeugenden Sieg im Finale abliefern, um sich für die Lagenstaffel zu empfehlen.

Jenny Mensing lieferte in den Vorläufen über die 100m Rücken in 59,26 Sekunden die Bestzeit ab. An der WM-Norm scheiterte sie damit um 3,6 Zehntel. Mensing ist jedoch bereits über die 200m Rücken für Doha qualifiziert. Hinter ihr zogen Laura Riedemann (59,90) und Lisa Graf (1:00,52) als Zweite und Dritte ins Finale ein.

Highlights gab es zudem bereits in den langsameren Zeitläufen über die 400m Freistil der Herren. Hier stellte Moritz Brandt in 3:50,34 Minuten einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 16-Jährigen auf. Daniel Pinneker gelang dies in 3:56,12 Minuten bei den 15-Jährigen.

Die Links zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2014:

Bild: Jo Kleindl