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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-EM 2014 wird präsentiert von Speedo

(24.08.2014) Drei weitere Tickets für die Finals am letzten Tag der Schwimm-EM 2014 in Berlin konnten die deutschen Schwimmer heute buchen. Yannick Lebherz und Jacob Heidtmann (beide 400m Lagen) sowie die Staffel über die 4x100m Lagen der Herren schwammen ins Finale. Die Lagendamen hingegen schieden im Vorlauf aus.


In den heutigen EM-Vorläufen brachten sich die DSV-Schwimmer noch einmal für den Medaillenkampf am letzten Tag der Europameisterschaften in Berlin in Stellung. Drei weitere Tickets für die Endläufe gab es.

Über die 4x100m Lagen der Herren liegt das deutsche Team auf Medaillenkurs. Christian Diener (54,55), Marco Koch (1:00,38), Steffen Deibler (52,20) und Markus Deibler (49,30) schwammen in 3:36,43 Minuten die drittschnellste Zeit des Feldes. Am Abend dürfte Paul Biedermann als Schlussschwimmer auf dem Starblock stehen. Die Vorlaufbestzeit ging in 3:34,65 Minuten an das Team aus Frankreich.

Leise Medaillenhoffnungen dürfte auch Yannick Lebherz haben. Über die 400m Lagen schwamm er in 4:17,94 Minuten mit der drittschnellsten Zeit des Feldes ins Finale. Die Vorlaufbestzeit lieferte David Verraszto aus Ungarn in 4:16,78 Minuten ab.

Eine tolle Vorstellung zeigte auch Jacob Heidtmann. Der 19-Jährige buchte bei seinem ersten EM-Einsatz in Berlin in 4:18,75 Minuten als Fünfter das Finalticket und rechtfertigte damit das von Bundestrainer Henning Lambertz in ihn gesetzte vertrauen. Heidtmann hatte die EM-Qualifikation in Essen gesundheitsbedingt verpasst und wurde als Mitglied des DSV-Perspektivteams trotzdem für die Titelkämpfe in Berlin nominiert.

Pech hatte hingegen Sarah Köhler. Über die 400m Freistil landete sie in 4:10,37 Minuten auf dem neunten Rang und verpasste die Finalteilnahme damit um einen Platz. Johanna Friedrich kam in 4:15,05 Minuten auf Platz 14. Die Vorlaufbestzeit ging hier an Federica Pellegrini in 4:07,09 Minuten. Randnotitz zu diesen Vorläufen: Selbst eine Iron Lady muss sich irgendwann mal der Belastung beugen - Katinka Hosszu verzichtet auf ihren Start über die 400m Freistil.

Enttäuschend präsentierten sich die deutschen Damen der 4x100m Lagenstaffel. In 4:04,81 Minuten kamen Lisa Graf (1:01,73), Vanessa Grimberg (1:09,19), Alexandra Wenk (58,97) und Annika Bruhn (54,92) nur auf den neunten Platz der Vorläufe. Den Einzug ins Finale verpasste das Team um 2,7 Zehntelsekunden. Es war die einzige Damenstaffel, die der DSV überhaupt in Berlin an den Start gebracht hatte. In 3:59,82 Minuten schwamm das Team aus Dänemark die Vorlaufbestzeit.

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Bild: Alibek Käsler