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(12.07.2014) Einen kompletten Medaillensatz gab es heute für die DSV-Schwimmer bei der Junioren-EM in den Niederlanden. Besonders gut lief es für Lisa Höpink, die je eine Gold- und Silbermedaille feiern durfte. Zudem gab es einmal Bronze durch Leonie Kullmann.


Das deutsche Team darf bei den Junioren-Europameisterschaften in Dordrecht die nächste Goldmedaille feiern. In einem hochspannenden Finale über die 100m Schmetterling setzte sich Lisa Höpink knapp vor der internationalen Konkurrenz durch. Die Essenerin schlug in 59,93 Sekunden nur drei Hundertstel vor der Britin Amelia Clynes und sieben Hundertstel vor Babora Misendova aus der Slowakei an.

Nach ein wenig Pause war Höpink bereits wieder im Einsatz. Diesmal stand sie an der Seite von Laura Riedemann, Max Pilger und Damian Wieling über die 4x100m Lagen hinterm Startblock. In 3:52,71 Minuten gab es Silber für die deutschen Schwimmer. Der Sieg ging einmal mehr nach Russland. In 3:49,05 Minuten stellte das Gold-Team dabei einen neuen Europarekord auf.

Eine Medaille für das DSV-Team gab es auch durch Leonie Kullmann. Über die 200m Freistil schwamm sie in 2:01,02 Minuten beim russischen Doppelsieg von Arina Openysheva (2:00,18) und Daria Mullakaeva (2:00,60) auf den dritten Platz. Kullmanns Team-Kollegin Alina Jungklaus kam in 2:03,24 Minuten auf den sechsten Platz.

Über die 50m Rücken der Herren verpasste Marek Ulrich als Vierter in 25,81 Sekunden das Podium. Gold holte sich der Italiener Simone Sabbioni, der in 25,22 Sekunden sogar einen neuen Junioren-Weltrekord aufstellen konnte.

Bei einem weiteren Sieg von Russlands Nachwuchshoffnung Daria Ustinova wurde Nele Klein über die 50m Freistil in 25,97 Sekunden Sechste. Über die 800m Freistil der Herren kam Henning Mühlleitner in 8:05,49 Minuten auf Rang fünf.

In den Halbfinals des heutigen Tages lieferte Maxine Wolters über die 200m Lagen in 2:16,40 Minuten die schnellste Zeit ab. Auch die frisch gebackene Europameisterin Höpink steht hier im Endlauf. Sie kam bereits vor ihren Medaillenrennen im Semifinale über die Lagenstrecke in 2:17,90 Minuten auf den sechsten Platz.

Auch über die 100m Brust der Damen wird der DSV im Finale doppelt vertreten sein. Marlene Hüther zog in 1:09,97 Minuten als Drittschnellste in den Endlauf ein. Annalena Felkner tat es ihr in 1:10,75 Minuten mit der fünftschnellsten Zeit gleich.

Über die 100m Rücken zog Laura Riedemann in 1:02,58 Minuten als Drittschnellste in den Endlauf ein. Mit der zweitschnellsten Zeit des Feldes schwamm Max Pilger in 1:02,50 Minuten ins Finale über die 100m Brust.

Im Finale über die 100m Schmetterling der Herren wird der DSV nicht vertreten sein. Johannes Tesch verpasste das Finale in 54,50 Sekunden als Neunter. Alexander Kunert landete in 54,68 Sekunden auf dem zwölften Platz.

Die wichtigsten Links zur JEM 2014: