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(09.02.2014) Auch am letzten Tag des Euro Meet in Luxemburg konnten die deutschen Schwimmer gegen starke internationale Konkurrenz überzeugende Leistungen abliefern. Vize-Weltmeister Marco Koch entschied die 100m Brust für sich. DSV-Star Paul Biedermann war über die 100m Freistil nicht zu schlagen. Siege gab es zudem für Annika Bruhn, Vanessa Grimberg und Sonnele Öztürk.


Gelungener Jahresauftakt für Paul Biedermann: Nach seinem souveränen Sieg über die 200m Freistil am Samstag konnte er am heutigen letzten Tag des Euro Meet in Luxemburg auch die 100m Freistil für sich entscheiden. In 49,83 Sekunden verwies Biedermann den Israeli David Gamburg (49,94) und DSV-Kollege Steffen Deibler (49,96) auf die weiteren Podestplätze.

Einen zweiten Sieg konnte auch Vize-Weltmeister Marco Koch feiern. Bei seinem Triumph über die 100m Brust stellte er in 1:00,64 Minuten einen neuen Veranstaltungsrekord auf. Gestern hatte Koch bereits über die 200m Brust mit einer Weltjahresbestzeit glänzen können.

Über die 100m Brust gingen sogar alle drei Podestplätze an die deutschen Athleten. DSV-Talent Vanessa Grimberg sicherte sich in 1:09,21 Minuten vor Caroline Ruhnau (1:09,30) und Julia Willers (1:09,43) den Sieg. Annika Bruhn holte über die 100m Freistil in 55,45 Sekunden mit hauchdünnen zwei Hundertsteln Vorsprung vor Dorothea Brandt die Goldmedaille.

Eine starke Leistung lieferte auch Junioren-Europameisterin Sonnele Öztürk ab. Über ihre Paradestrecke 200m Rücken verwies die 15-Jährige in 2:11,74 Minuten keine geringere als die ungarische Starschwimmerin Katinka Hosszu (2:13,04) auf den zweiten Rang. Für Hosszu war es eine von wenigen Niederlagen bei ihren 16 Starts in Luxemburg.

Allein am heutigen Tag sicherte sich Hosszu drei Siege. Über die 50m Rücken gewann sie in 29,05 Sekunden mit neuem Meetingrekord vor DSV-Schwimmerin Laura Riedemann. Kurz darauf siegte Hosszu über die 400m Freistil (4:08,61) und auch über die 100m Schmetterling (59,41) war sie nicht zu schlagen. Daniela Schreiber wurde hierbei in 1:00,83 Minuten Dritte.

In guter Form präsentierte sich Steffen Deibler über die 100m Schmetterling. Mit seiner Zeit von 52,70 Sekunden musste er nur dem Ungarn Laszlo Cseh (52,58) den Vortritt lassen. DSV-Kollege Philip Heintz holte in 53,60 Sekunden die Bronzemedaille. Weitere Podestplätze gingen zudem an Marek Ulrich (3. 50m Rücken - 26,63) und Sören Meißner (400m Freistil - 3:53,35).

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Titelbild: © Gian Mattia D'Alberto/LaPresse - arena