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(02.01.2014) Noch einmal blicken wir zurück auf das Schwimmjahr 2013 und betrachten diesmal die fünf Highlights, die der Schwimmsport in den vergangenen zwölf Monaten zu bieten hatte. Von Spitzenleistungen hin zu Top-Events ist so einiges dabei. Unsere Top 5 des Schwimmjahres 2013:


Thomas Lurz, der Dominator des Freiwasserschwimmens:

Während die deutschen Beckenschwimmer auch 2013 unter den Erwartungen blieben, behaupteten die Freiwasserschwimmer ihre Position in mitten der Weltklasse. Allen voran sorgte einmal mehr Ausnahmeathlet Thomas Lurz für Spitzenleistungen am Fließband. Bei den Weltmeisterschaften in Barcelona holte er vier Medaillen und fischte dabei zweimal Gold aus dem Hafenbecken. Damit holte er in seiner beeindruckenden Karriere insgesamt ein Dutzend WM-Titel. Zudem entschied der Würzburger zum dritten Mal die Weltcup-Serie im Freiwasser für sich. Ohne Frage hat sich Lurz damit einen Platz in unseren Top 5 des Schwimmjahres 2013 verdient.

Ledecky und Meilutyte - Die Youngsters rocken die Schwimmwelt:

Für Highlights sorgte 2013 auch die neuen Generation der internationalen Schwimmstars. Vor allem US-Sternchen Katie Ledecky und Litauens Top-Talent Ruta Meilutyte bewiesen, dass ihre Erfolge bei den Olympischen Spielen 2012 keine Eintagsfliegen waren. Ledecky holte bei der Schwimm-WM vier Goldmedaillen und stellte neue Weltrekorde über die 800 und 1500m Freistil auf. Meilutyte holte sich wie schon in London auch in Barcelona den Titel über die 100m Brust. Zudem stellte die 2013 drei neue Weltrekorde auf. Damit zählen auch die Teenager unter den Schwimmstars zu unseren Top 5 des Jahres 2013.

Der Vize-Weltmeister und Rekordjäger - Marco Koch:

Für die deutschen Beckenschwimmer gab es im Jahr 2013 einen kleinen Medaillenschimmer am ansonsten eher düsteren Himmel und für diesen sorgte Marco Koch. Der Darmstädter holte in Barcelona WM-Silber über die 200m Brust und damit den einzigen Podestplatz der deutschen Beckenschwimmer. Für Koch war es die erste Medaille bei einem internationalen Top-Ereignis auf der Langbahn. Auch im Laufe der Kurzbahn-Saison präsentierte sich Koch in starker Form: Über die 100 und 200m Brust verbesserte er mehrfach die Deutschen Rekorde. Zudem gab es zwei Medaillen bei der Kurzbahn-EM in Dänemark. Auch Marco Koch zählt damit zu unseren Top 5 des Jahres 2013.

Spannung pur - Das "Duel in the Pool 2013":

Mit einem Kracher ging das Schwimmjahr 2013 zu Ende. Bei "Duel in the Pool" in Glasgow (Schottland) forderte eine Auswahl europäischer Top-Schwimmer die Superstars aus den USA heraus. Nachdem es bei den zurückliegenden beiden Duellen stets klare Siege der US-Schwimmer gegeben hatte, war beim diesjährigen Aufeinandertreffen Spannung pur geboten. Erst mittels eines Stechens konnten die USA als Sieger aus dem Duell hervorgehen. Top-Stars, Spitzenzeiten und Spannung pur - wir wünschen uns mehr von derartigen Schwimm-Highlights.

"The Iron Lady" - Katinka Hosszu 2013 nicht zu stoppen:

Für Ungarns Ausnahmeschwimmerin Katinka Hosszu war das Schwimmjahr 2013 das Highlight ihrer bisherigen Karriere: Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona holte sie die Titel über die 200 und 400m Lagen sowie Bronze über die 200m Schmetterling. Im Rahmen der Kurzbahn-Weltcups zündete sie dann ein wahres Feuerwerk der Spitzenleistungen. Insgesamt sechs neue Weltrekorde stellte die 24-Jährige auf, entschied die Weltcup-Serie unangefochten für sich und sammelte dabei fast 200.000 US-Dollar an Prämien ein. Dank ihrer Beständigkeit und mehr als 50 Wettkampfkilometern, die Hosszu im Jahr 2013 zurücklegte, verdiente sie sich den Spitznamen "The Iron Lady". Auch für Katinka Hosszu gibt es damit einen Platz in unseren Top 5 des Schwimmjahres 2013.

Das Jahr hatte natürlich nicht nur Highlights zu bieten. Morgen widmen wir uns den Flops des Schwimmjahres 2013.

Bild: Mit Gian Mattia D'Alberto/LaPresse - arena und Alibek Käsler - www.sports-foto.de