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(17.10.2013) Am ersten Tag des Weltcup-Meetings in Dubai gab es drei Medaillen für die DSV-Schwimmer. Hendrik Feldwehr und Dorothea Brandt sprinteten über die 50m Brust bzw. Freistil jeweils zu Silber. Sarah Köhler konnte sich über die 800m Freistil erneut Bronze erschwimmen.


Zum Auftakt des Weltcup-Meetings in Dubai haben die deutschen Schwimmer überzeugende Leistungen abgeliefert. Über die 50m Brust schwamm Langbahn-Europarekordler Hendrik Feldwehr in 26,95 Sekunden zu Silber. Dabei musste er nur dem südafrikanischen Sprintstar Roland Schoeman (25,96) den Vortritt lassen. Beim Weltcup-Meeting in Moskau hatte sich Feldwehr am vergangenen Wochenende noch mit Platz vier zufrieden geben müssen.

Dorothea Brandt konnte ebenfalls glänzen: Die Essenerin schwamm wie schon in Moskau über die 50m Freistil auf den zweiten Platz. In 24,34 Sekunden schlug sie 3,2 Zehntel hinter Olympiasiegerin Ranomi Krowowidjojo an und konnte die Sprintstars Jeanette Ottesen Gray (24,47), Francesca Halsall (24,49) und Inge Dekker (24,88) auf die weiteren Plätze verweisen.

Die erste Medaille für die DSV-Schwimmer hatte es direkt zum Auftakt des Finalabschnitts gegeben: Über die 800m Freistil wiederholte Sarah Köhler ihren dritten Platz vom Weltcup in Moskau. In 8:18,90 Minuten war die junge Frankfurterin dabei satte sechs Sekunden schneller als bei ihrem Auftritt in Russland am vergangenen Wochenende. Gold holte sich über die 800m Freistil erneut Mireia Belmonte (8:14,12) vor ihrer spanischen Team-Kollegin Melanie Costa Schmid (8:16,55).

Zwei Finaleinsätze gab es für Theresa Michalak. Die Hallenserin schwamm über die 200m Lagen beim Gesamtsieg der Weltcup-Gesamtführenden Katinka Hosszu (2:06,58) in 2:10,28 Minuten auf den sechsten Platz. Zuvor hatte Michalak über die 100m Brust in 1:07,17 Minuten den siebten Platz belegt. In Abwesenheit von Ruta Meilutyte, die in Moskau einen neuen Weltrekord über diese Strecke aufgestellt hatte, schwamm die Jamaikanerin Alia Atkinson in starken 1:02,91 Minuten zum Sieg.

Das Rennen des Tages lieferte Olympiasieger Chad le Clos ab. Über seine Paradestrecke 200m Schmetterling verfehlte der Südafrikaner in 1:49,07 Minuten seinen beim Weltcup-Auftakt in Eindhoven aufgestellten Weltrekord nur um hauchdünne drei Hundertstelsekunden.

Eine starke Leistung lieferte auch die Ukrainerin Daryna Zevina ab. Über die 200m Rücken schwamm sie in 2:01,66 Minuten bis auf anderthalb Sekunden an den Weltrekord von US-Star Missy Franklin heran, den diesen beim Weltcup in Berlin vor zwei Jahren aufgestellt hatte.
Im Kampf um neue Weltrekorde scheiterte das Quartett aus Australien über die 4x50m Lagen Mixed heute in 1:42,31 Minuten um 6,1 Zehntel an der Bestmarke, die ein russisches Team am Wochenende in Moskau aufgestellt hatte.

Die wichtigsten Links zum Schwimm-Weltcup in Dubai: