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(11.05.2016) Die australische Anti-Doping-Agentur (ASADA) hat den polnischen Schwimmer Michal Zawadka für vier Jahre gesperrt. Der Sportler hatte bei den Kurzbahn-Meisterschaften des Bundesstaates New South Wales im Herbst 2015 einen positiven Dopingtest abgeliefert. Dies gab der Weltverband FINA am Dienstag bekannt.

Bei Zawadka, der seit mehreren Jahren in Australien lebt und hier 2014 den Titel als Kurzbahn-Meister über die 50m Brust holte, wurden Clenbuterol und Methylhexaneamin nachgewiesen. Im internationalen Vergleich ist die Vier-Jahres-Sperre ein durchaus strenges Urteil. Gegen andere Athleten wurden wegen ähnlicher Verstöße deutlich niedrigere Strafen ausgesprochen.

Australien zeigt damit, dass man auch nicht davor zurückschreckt, gegen die Athleten ausländischer Verbände hart durchzugreifen. Und dazu hat man auch jedes Recht: Die ASADA kann Sperren gegen alle Sportler verhängen, die in ihrem Zuständigkeitsgebiet trainieren - unabhängig davon, für welches Land sie starten.