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(07.05.2016) Heute geht es Schlag auf Schlag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Im Finalabschnitt stehen zehn Entscheidungen auf dem Plan. Wie immer geht es nicht nur um Meistertitel, sondern auch darum, die Olympianormen zu knacken. Wir berichten mal wieder LIVE vom Beckenrand der Schwimm-DM 2016:

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Drei Titel wurden heute bereits im Vorlaufabschnitt vergeben. Isabelle Härle gewann in 16:14,77 Minuten die 1500m Freistil. Über die 800m Freistil der Herren war Ruwen Straub (7:54,96) nicht zu schlagen und die Staffel der SG Mittelfranken holte den Sieg über die gemischten 4x100m Lagen.

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17:02 Uhr: 100m Freistil weiblich (Olympianorm: 54,41)

Über die 100m Freistil der Damen konnte im Vorlauf keine Schwimmerin die geforderte Norm knacken. Daher ist hier das Rennen um die Qualifikation für Rio eigentlich schon beendet. Es geht für die schnellsten vier Frauen aber darum, gemeinsam schneller zu sein als 3:39,85 Minuten. Denn dann wird der DSV wohl eine 4x100m Freistilstaffel zur EM nach London schicken, um sich dort für Olympia zu qualifizieren.

Annika Bruhn konnte in 54,85 Sekunden ihren Titel verteidigen. Dahinter gingen die Medaillen an Anna Dietterle (55,06) und Helen Scholtissek (55,18). In 55,52 Sekunden wurde Paulina Schmiedel Vierte. Damit war das Quartett deutlich langsamer als die Staffel-Olympianorm.

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17:07 Uhr: 100m Freistil männlich (Olympianorm: 48,81)

Starke Leistung: Youngster Damian Wierling schnappt sich in 48,54 Sekunden seinen ersten Meistertitel. Dahinter schlugen Titelverteidiger Paul Biedermann und Björn Hornikel in 48,65 Sekunden zeitgleich an. Alle drei knackten zwar deutlich die Olympianorm -  im Vorlauf hatten sie jedoch die geforderte Zeit allesamt knapp verpasst.

Auf dem vierten Platz landete Routinier Marco di Carli in 48,89 Sekunden. Damit blieb das Quartett zumindest deutlich unter der Staffelnorm für Rio.

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17:12 Uhr: 200m Schmetterling weiblich (Olympianorm: 2:09,16)

Die 200m Schmetterling stehen an: Auftritt Franziska Hentke! In 2:05,77 Minuten schwimmt sie die zweitbeste Zeit ihrer Karriere und knackt locker die Olympianorm. In der Weltrangliste liegt Hentke damit an Position zwei.

Silber schnappt sich die in Heidelberg trainierende Schweizerin Martina van Berkel in ebenfalls starken 2:08,50 Minuten. Bronze ging in 2:10,87 Minuten an Julia Mrozinski, die damit deutlich die Norm für die Junioren-EM knacken konnte.

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17:21 Uhr: 200m Schmetterling männlich (Olympianorm: 1:56,33)

Hart gekämpft, doch in 1:57,11 Minuten verpasste Titelverteidiger Alexander Kunert sowohl den anvisierten Deutschen Rekord als auch die Olympianorm. Dahinter ging Silber an Markus Gierke in 1:57,68 Minuten. David Thomasberger aus Halle komplettierte in 1:58,61 Minuten das Podium.

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17:28 Uhr: 100m Brust weiblich (Olympianorm: 1:07,32)

Über die 100m Brust hatte keine Schwimmerin die Vorlaufnorm erfüllen können. Es geht hier jedoch auch darum sich für die deutsche Lagenstaffel in Rio zu empfehlen.

Den Sieg schnappte sich Vanessa Grimberg in 1:07,91 Minuten. Dahinter holte Jessica Steiger (1:08,83) Silber. Auf den dritten Platz kam Laura Simon in 1:09,34 Minuten.

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17:33 Uhr: 100m Brust männlich (Olympianorm: 1:00,01)

Über die 100m Brust der Herren konnten Marco Koch und Fabian Schwingenschlögl im Vorlauf unter der Norm bleiben. Nun müssen sie wohl die Minutenmarke knacken um dem Startplatz in Rio ein Stück näher zu kommen.

Keine Normknacker: Marco Koch holt sich in 1:00,22 Minuten mit vier Hundertsteln Vorsprung auf Hendrik Feldwehr den Sieg. Auf dem dritten Platz landet Fabian Schwingenschlögl in 1:00,46 Minuten, der im Vorlauf noch in 1:00,15 Minuten schnell war.

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17:55 Uhr: 200m Rücken weiblich (Olympianorm: 2:10,39)

Überraschung über die 200m Rücken: Lisa Graf nahm auf der letzten Bahn in 2:08,98 Minuten der Titelverteidigerin Jenny Mensing die Goldmedaille weg. Mensing landet in 2:10,63 Minuten am Ende sogar nur auf Platz drei, da auch Nadine Laemmler (2:10,49) schneller war. Beide verpassten damit nur knapp die Olympianorm.

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18:00 Uhr: 200m Rücken männlich (Olympianorm: 1:58,02)

Starker Auftritt von Jan-Philip Glania: In 1:56,01 Minuten kletterte er auf Platz fünf der aktuellen Weltrangliste und knackt er souverän die Olympianorm. Auch Christian Diener stößt in 1:57,46 Minuten die Tür nach Rio weit auf. Die Bronzemedaille schnappte sich Mark Fischer in 2:00,96 Minuten

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18:05 Uhr: 200m Lagen weiblich (Olympianorm: 2:12,91)

Alexandra Wenk legt nach: In 2:11,33 Minuten verbesserte sie ihren im Vorlauf aufgestellten Deutschen Rekord um acht Hundertstelsekunden und knackte damit auch deutlich die Finalnorm für Rio! Silber ging dahinter in 2:13,90 Minuten an Maxine Wolters. Die Polin Katarzyna Baranowska schnappte sich in 2:14,72 Minuten Bronze.

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 18:15 Uhr: 200m Lagen männlich (Olympianorm: 1:59,64)

In 1:58,31 Minuten knackt Philip Heintz locker die Norm für Rio. Hinter ihm sicherten sich Philip Forster (2:00,87) und Kevin Wedel (2:01,04) die weiteren Medaillen.

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 LIVE Im Anschluss: B- und EYOF-Finals

Die B- und EYOF-Finals sind im Wasser.

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Diese Finals stehen heute auf dem Plan: