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(20.04.2015) Am Mittwoch kommt in Frankreich ein Buch auf den Markt, das hohe Wellen in der Schwimmwelt schlagen könnte. Der einstige Sprintstar Amaury Leveaux veröffentlicht unter dem Titel "Sex, Drogen und Schwimmen" seine Autobiografie, in welcher er auch intime Details über seine ehemaligen Nationalmannschaftskollegen preis gibt.

Unter anderem schreibt er über Drogenmissbrauch innerhalb des Teams während der Olympischen Spiele 2012 in London und wirft zum Beispiel den Starschwimmern aus Marseille um Florent Manaudou und Fred Bousquet vor, arrogante Angeber zu sein.

Leveaux feierte seinen größten sportlichen Erfolg mit dem Olympiasieg in der 4x100m Freistilstaffel bei den Spielen in London. Vier Jahre zuvor hatte er über die 50m Freistil Silber geholt. In 44,94 Sekunden hält er noch immer den Weltrekord über die 100m Freistil auf der Kurzbahn.