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(13.02.2015) Zum Auftakt des Golden Tour Meetings in Amiens (Frankreich) gab es fünf Medaillen für das elfköpfige deutsche Team. Jeweils Silbermedaillen holten sich Marco Koch und Christian Diener.


Mit überzeugenden Platzierungen sind die deutschen Schwimmer in das hochkarätig besetzte Golden Tour Meeting in Amiens (Frankreich) gestartet. Gleich zwei Medaillen gab es für das DSV-Team über die 100m Brust der Herren.

In einem unglaublich engen Finale schlug Marco Koch hier in 1:01,26 Minuten mit nur einer Hundertstel Vorsprung vor Hendrik Feldwehr an und holte sich damit die Silbermedaille. Gold holte der Franzose Giacomo Perez Dortona, der seinerseits in 1:01,20 Minuten nur einen Wimpernschlag schneller war. Christian vom Lehn kam zudem in 1:02,82 Minuten auf den sechsten Platz.

Eine Medaille gab es auch für Christian Diener. Nachdem er sich beim Auftakt der Golden Tour vor zwei Wochen noch den Sieg über die 200m Rücken geholt hatte, reichte es diesmal immerhin zu Silber. In 1:59,96 Minuten musste er nur dem Franzosen Jeremy Stravius (1:59,37) den Vortritt lassen.

Auch bei den Damen gab es eine DSV-Medaille über die 200m Rücken. In 2:17,90 Minuten holte Lisa Graf hier Bronze. Den Sieg sicherte sich Ungarns Dauerbrennerin Katinka Hosszu in 2:10,03 Minuten vor ihrer Team-Kollegin Evelyn Verraszto (2:14,13).

Jacob Heidtmann belegte über die 800m Freistil in 8:03,69 Minuten den dritten Platz. Hier waren nur der Franzose Damien Joly in starken 7:56,90 Minuten sowie der Ungar David Verraszto (8:02,87) schneller.

Zwei Finaleinsätze standen heute für Daniela Schreiber auf dem Plan. Sie beendete die 100m Schmetterling beim Sieg der Niederländerin Inge Dekker (58,25) in 1:00,78 Minuten als Siebte. Über die 50m Freistil kam die Hallenserin in 26,62 Sekunden auf den achten Platz. Gold holte hier Ranomi Kromowidjojo in 24,80 Sekunden.

Bei den Herren sorgte Olympiasieger Florent Manaudou über die 50m Freistil für eine weitere Spitzenleistung. Er entschied diese in 21,81 Sekunden mit der weltweit bisher schnellsten Zeit des Jahres für sich. Die 100m Schmetterling der Herren gewann Mehdy Metella in 52,41 Sekunden.

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