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(18.06.2014) Die neue Starthilfe für Rückenschwimmer wird bei den Europameisterschaften in Berlin nicht zum Einsatz kommen. Dies gab der DSV auf seiner Website mit Verweis auf eine Mitteilung des europäischen Schwimmverbandes LEN bekannt.

"Da die Geräte noch nicht im Handel erhältlich sind, wird aus Gleichheitsgrundsätzen von der FINA empfohlen, diese Geräte bei nationalen und internationalen Wettkämpfe nicht einzusetzen", heißt es. Daher wird bei der EM in Berlin sowie der Junioren-EM in Dordrecht (Niederlande) auf die neue Vorrichtung verzichtet.

Stattdessen wird diese auf internationaler Ebene im Rahmen der Weltcup-Serie auf der Kurzbahn ihre Premiere feiern. Diese beginnt am 27. und 28. August mit dem Meeting in Doha (Katar). Ob die Rückenstarthilfe auch bei der Kurzbahn-WM im Dezember verwendet wird, will der Schwimm-Weltverband FINA nach dem Ende der Weltcup-Serie entscheiden.

Zuletzt wurde ein Test der Vorrichtung beim Eindhoven Swim Cup im April abgebrochen. Die Starthilfe besteht aus einer beweglichen Fußleiste, die an der Beckenwand in verschiedenen Stufen unter oder über dem Wasser festgestellt werden kann. Von dieser können die Rückenschwimmer beim Start dann abspringen.