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(17.09.2014) Weniger als ein Jahr vor Beginn der Weltmeisterschaften im eigenen Lande kommt der russische Schwimmsport nicht zur Ruhe. Nun wurde mit Sergey Makov ein weiterer Athlet, der zur nationalen Spitze zählt, wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt.

Makov wurde beim Weltcup in Moskau am 12. Oktober 2013 positiv auf die verbotene Substanz Ostarine getestet. Die Probe erfolgte im Anschluss an das Rennen über die 4x50m Lagen. In diesem hatte er gemeinsam mit seinen russischen Team-Kollegen Gold geholt und einen zwischenzeitlichen Weltrekord aufgestellt.

Die Weltcup-Ergebnisse werden nun gestrichen. Makovs Sperre beginnt rückwirkend zum Tag des positiven Test. Er ist damit ab dem 11. Oktober 2015 wieder startberechtigt.

In den vergangenen Jahren wurden in Russland mehr als ein Dutzend Dopingsperren verhängt. Darunter waren auch Spitzenathleten wie die einstige Weltmeisterin Yuliya Efimova oder Kurzbahn-Europameister Vitalii Melnikov.