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(10.12.2023) Zum Abschluss der Kurzbahn-Europameisterschaften in Otopeni konnte das deutsche Team noch einmal mit überzeugenden Auftritten aufwarten. Eine Steigerung zum Vorlauf verbuchte so die gemischte deutsche 4x50m-Lagenstaffel. 

In der Besetzung Ole Braunschweig, Ramon Klenz, Angelina Köhler und Jessica Felsner ging das Quartett in der selben Reihenfolge wie im Vorlauf an den Start. Alle Staffelmitglieder verbesserten die Zeiten ihrer Teilstrecke im Vergleich zum Vorlauf, woraus mit 1:38,54 Minuten eine um 0,68 Sekunden schnellere Zeit resultierte. Damit kam die Staffel auch bis auf 7,1 Zehntel an den Deutschen Rekord heran. Trotzdem musste sich die als drittschnellste qualifizierte Mannschaft am Ende mit Rang fünf zufrieden stellen, da die Konkurrenz ebenfalls noch einige Schippen drauflegte. Der Sieg ging an die Mannschaft aus Italien (1:36,58) vor dem Team aus Frankreich (1:37,14) und den Niederlanden (1:37,86).

In den Finals der Damen vertrat die junge Heidelbergerin Maya Werner heute die deutsche Mannschaft und konnte eine neue Bestzeit feiern. In einem Lauf, der mit Weltklasse Schwimmerinnen besetzt war, hielt Werner sich nicht zurück und traute sich an einen gewagten Angang. Nach den ersten 100m übernahm die 18-Jährige sogar die Führung, konnte es am Ende trotz ihrer neuen Bestzeit von 4:06,05 Minuten jedoch noch nicht ganz mit der Spitze des Feldes aufnehmen und beendete das Rennen auf Rang acht.

Was dieses Finale besonders machte, war die Frage, ob die Französin Anastasiia Kirpichnikova es schaffen würde, bei der zweiten aufeinanderfolgenden Kurzbahn-Europameisterschaft den Sieg der 400m, 800m, und 1500m Freistil zu erschwimmen. Beantwortet wurde diese Frage durch Simona Quadarella. Die Italienerin schlug in 3:59,50 Sekunden unmittelbar vor Kirpichnikova an und machte ihr somit einen Strich durch die Rechnung. Podestplatz drei ging in 4:00,84 Minuten an Valentine Dumont aus Belgien.

Neben den 400m Freistil und der Lagenmixed Staffel, ging der Sieg der 50m Brust bei den Damen ebenso nach Italien. Benedetta Pilato verbesserte ihren im Halbfinale geschwommenen Europarekord um 13 Zehntel und schwamm in 28,86 Sekunden zu Gold. Silber und Bronze gingen an Eneli Jefimova (29,12) aus Estland und Jasmine Noncentini (29,41), ebenfalls aus Italien. Weitere Titel durfte das Team aus Südeuropa heute auch in den Finals der Herren bejubeln mehr dazu gibt es hier: Hammer zum EM-Abschluss: Wiffen knackt Hacketts WELTREKORD

Spannend verlief das Finale über die 200m Freistil. Nachdem die Tschechin Barbora Seemanova nach der ersten Hälfe des Rennens in Weltrekordzeit wendete, schwand ihre Kraft allerdings in der zweiten Rennhälfte. Daraus resultierend wurde sie von der Britin Freya Anderson überholt, die sich allmählich an die Spitze des Feldes schob und in 1:52,16 Minuten zum Sieg schwamm. Seemanova (1:52,66) schlug eine halbe Sekunde später als Zweite an. Freya Colbert (1:54,07), ebenfalls aus Großbritannien, komplettiert das Podium.

Das letzte Damenfinale der diesjährigen Kurzbahn-Europameisterschaft sorgte für eine Überraschung. Über die 50m Schmetterling gab es gleich zwei Siegerinnen. Mit der Zeit von 25,10 Sekunden teilten sich die auf der Außenbahn startende Tessa Giele aus den Niederlanden und die Griechin Anna Ntountounaki, die bereits über die 100m Schmetterling auf dem Podest stand, den Sieg. Platz drei ging an die Schwedin Sara Junevik (25,16).

Das deutsche Team beendet die Kurzbahn-EM somit mit drei Medaillen. Für Glanzpunkte sorgte Angelina Köhler mit ihrem Titel über die 200m Schmetterling sowie der Silberplakette und dem Deutschen Rekord über die 100m Strecke. Ihr Vereinskollege Ole Braunschweig bringt zudem Silber über die 50m Rücken mit zurück nach Berlin.

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-EM 2023: 

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