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(11.08.2022) Vielversprechender Auftakt für das deutsche Team bei den Schwimm-Europameisterschaften in Rom: Am ersten Wettkampftag gab es vier Final- und zwei Halbfinaltickets. Besonders souverän präsentierte sich Isabel Gose.

Über die 800m Freistil buchte die Magdeburgerin in 8:30,01 Minuten mit der zweitschnellsten Zeit aller Athletinnen ihren Startplatz im morgigen Finale. Gesellschaft bekommt sie dabei von Leonie Beck. Die Freiwasser-Teamweltmeisterin schob sich in 8:36,43 Minuten als Achte in den Endlauf. Die dritte Deutsche im Feld, Celine Rieder (8:47,43) kam auf Platz 15. Als Favoritin geht die Italienerin Simona Quadarella (8:23,46) ins Finale, in dem wir deutlich schneller Zeiten erleben dürften. Isabel Gose war so zum Beispiel in dieser Saison bereits mehr als sechs Sekunden stärker.

Möglicherweise sehen wir Gose nicht erst morgen im 800m-Finale, sondern schon heute im Endlauf über die 4x200m Freistil. In den Vorläufen am Donnerstag kamen die beiden deutschen Kraulstaffeln locker weiter. Besonders leichtes Spiel hatten die Damen. Da nur acht Teams an den Start gingen, stand bereits fest, dass es alle Quartette ins Finale schaffen würden. Es ging also nur noch darum, die Bahnen für den Endlauf auszuschwimmen. Julia Mrozinski (2:01,67), Zoe Vogelmann (2:02,85), Josephine Tesch (2:03,92) und Chiara Klein (2:01,22) brachten in 8:09,67 Minuten die sechstschnellste Zeit des Feldes ins Wasser. Auf Bahn vier startet im Finale das Team aus Ungarn (8:01,05).

Da bei den Herren immerhin zehn Staffeln an den Start gingen, mussten die deutschen Männer im Vorlauf zumindest zwei Teams hinter sich lassen. Dies gelang Lukas Märtens (1:47,31), Poul Zellmann (1:47,73), Henning Mühlleitner (1:49,35) und Timo Sorgius (1:49,88) mehr als souverän. Das Quartett schlug mit einer Zeit von 7:14,27 Minuten auf Platz drei an. Die Spitzenzeit kam in 7:09,03 Minuten von den italienischen Hausherren.

Auch in den Halbfinals wird es heute deutsche Schwimmer zu sehen geben. Über die 100m Brust schwamm Lucas Matzerath in 1:00,83 Minuten problemlos als Elfter in die Zwischenrunde. Dort wird der WM-Finalist, der schon mehrfach deutlich die Minutenmarke knackte, eine Schippe drauflegen müssen, um sich fürs Finale zu qualifizieren. Bereits in den Vorläufen lieferten vier Schwimmer 59er Zeiten ab, darunter auch der Österreicher Valentin Bayer (59,76). Angeführt wurde das Feld vom italienischen Lokalmatador Nicolo Martinenghi (59,08). 

In einem engen Feld über die 200m Rücken sicherte sich Sonnele Öztürk einen Platz im Halbfinale. In 2:13,18 Minuten kam sie als 15. weiter. Die Top-Zeit lieferte die Italienerin Margherita Panziera (2:09,27) ab.

Den ersten EM-Start für die deutsche Mannschaft durfte heute Marius Zobel bestreiten. Über die 400m Lagen kam der Magdeburger in 4:22,32 Minuten auf Platz 14. Zum Einzug ins Finale hätte Zobel etwa zweieinhalb Sekunden schneller sein müssen. Seine im März aufgestellte Bestzeit (4:18,68) hätte klar zum Sprung in den Endlauf gereicht. Dort werden wir heute Abend den Ungarn David Verraszto (4:15,52) auf der Favoritenbahn vier sehen.

Ohne deutsche Beteiligung gingen die 100m Freistil der Damen und die 50m Schmetterling der Herren über die Bühne. Die Vorlaufbestzeiten in diesen Events kamen von Charlotte Bonnet (53,92) aus Frankreich und vom Niederländer Nils Korstanje (22,90). 

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Die wichtigsten Links zur Schwimm-EM 2022:

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