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(28.01.2013) Für die deutschen Freiwasserschwimmer gab es beim Auftaktrennen des FINA 10km-Weltcups im brasilianischen Santos nichts zu holen. Keiner aus dem DSV-Quintett um Vize-Olympiasieger Thomas Lurz schwamm sich unter die besten zehn. Lurz selbst wurde durch eine Disqualifikation um seine Siegchancen gebracht.

"Zum Zeitpunkt der Disqualifikation bin ich mit im Vorderfeld gelegen", sagte Lurz gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Der Rekord-Weltmeister soll sich an einem Verpflegungsstab festgehalten haben. "So einen Quatsch habe ich noch nie erlebt", so Lurz.

DSV-Kollege Christian Reichert sorgte mit seinem elften Platz in einer Zeit von 2:02:38,17 Stunden für die beste Leistung der deutschen Schwimmer in Santos. Olympia-Starter Andreas Waschburger kam in 2:03,48,91 Stunden auf den 27. Platz. Der Sieg beim Weltcup-Auftakt ging an Romain Beraud (2:02:26,01) aus Frankreich vor den beiden Italienern Federico Vanelli (2:02:28,22) und Matteo Furlan (2:02:30,10). Für alle drei war es die erste Podiumsplatzierung bei einem Freiwasser-Weltcup.

Bei den Damen sorgte Routinier Angela Maurer für die beste DSV-Platzierung. In 2:11:55,31 Stunden kam Maurer auf den zwölften Platz. Nadine Reichert kam in 2:13:58,63 Stunden als 17. ins Ziel. An der Spitze gab es einen US-amerikanischen Doppelsieg. In 2:11:18,04 Minuten hatte Emily Brunemann eine stattliche halbe Minute Vorsprung auf Eva Fabian. Bronze ging an die Italienerin Rachele Bruni (2:11,50,12). Olympiasiegerin Eva Risztov aus Ungarn hatte das Rennen vorzeitig beenden müssen.