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(12.08.2022) Neben der starken Silbermedaille von Isabel Gose über die 800m Freistil gab es heute bei den Europameisterschaften in Rom auch zahlreiche spannende Halbfinals zu bestaunen. Für ein dickes Highlight über die 100m Freistil sorgte der Rumäne David Popovici.

In einer Zeit von 46,98 Sekunden war er eine Klasse für sich und schwamm als erst vierter Mann überhaupt unter die 47 Sekunden-Marke. Mit seiner Leistung stellte er nicht nur einen neuen Junioren-Weltrekord auf, sondern unterbot ebenfalls den Europarekord von keinem geringeren als dem Bronzemedaillengewinner aus Tokio, Kliment Kolesnikov (RUS).

Und nicht nur das: Damit schrammte der 17-Jährige zudem gerade einmal um hauchdünne sieben Hundertstel am Weltrekord von Cielo Cielo (BRA) vorbei, den dieser vor 13 Jahren bei der WM in Rom im selben Becken noch im Hightech-Anzug schwimmend aufgestellt hatte. Es wird spannend, ob Popovici morgen nochmal seine Zeit steigern und den Weltrekord angreifen kann. Aber auch seine Konkurrenten Kristof Milak (47,76) und Alessandro Miressi (47,96) unterboten heute bereits die 48 Sekunden-Marke und haben beim Kampf um die Medaillen ein Wort mitzusprechen.

Ein Halbfinale fand heute mit deutsche Beteiligung statt: Über die 100m Brust hatte Bente Fischer den Sprung in die Zwischenrunde geschafft. Bei dem Kampf um die Finalbahn 4 für das morgige Finale zwischen den beiden Weltmeisterinnen Benedetta Pilato (1:06,16) und Ruta Meilutyte (1:06,41) gab es für die Neckarsulmerin den 17. Platz und eine deutliche Steigerung ihrer Zeit aus dem Vorlauf (1:08,78). Konkurrenz bekommen Pilato und Meilutyte morgen im Finale unteranderem von Sophie Hansson (SWE), Mona Mc Sharry (IRL) und Kotlyna Teterevkova (LTU).

Ein spannendes Finale erwartet uns ebenfalls über die 50m Schmetterling der Damen. Im Halbfinale präsentierte sich die Spitzensprinterin Sarah Sjöström in starker Form. In 25,10 Sekunden qualifiziert sich die Schwedin souverän als Erste für das Finale. Ihren fünften EM-Titel in Folge könnten Sjöström morgen ihre Teamkollegin Louise Hansson (SWE) oder auch die Französin Marie Wattel (FRA) streitig machen.

Auch über die 200m Rücken der Herren ging es um die Finalplätze - mit großem Drama: Dem Franzose Yohann Ndoye Brouard, der im Vorlauf noch die Bestzeit abgeliefert hatte, riss beim Start die Rückenstarthilfe ab bzw. rutschte ab. Er durfte daraufhin am Ende des gesamten Abschnitts nach langem Warten noch einmal im Alleingang gegen die Uhr ran. Dabei zeigte er sich wenig beeindruckt von den widrigen Umständen und schwamm in 1:56,39 Minuten mit der zweitschnellsten Zeit souverän ins Finale. Dort wird am Samstag der Schweizer Roman Mityukov (1:56,22) auf der Favoritenbahn vier starten.

Zudem sehen wir morgen Lukas Märtens im Finale über die 800m Freistil. Wir dürfen gespannt sein, ob er es dort seiner Magdeburger Teamkollegin Isabel Gose gleichtun und aufs Podest schwimmen kann. Auch Sven Schwarz sollte man in diesem Rennen auf dem Zettel haben.

Die Zusammenfassung der heutigen EM-Finals gibt es hier: SILBER! Isabel Gose holt die erste deutsche EM-Medaille in Rom

Die wichtigsten Links zur Schwimm-EM 2022:

Bild: LEN / Simone Castrovilari / Archiv

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