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(05.09.2014) Mit schnellen Zeiten und spannenden Rennen ist heute das "Singapore Swim Stars" Meeting über die Bühne gegangen. Besonders die Australierin Melanie Schlanger und US-Olympiasieger Nathan Adrian durften sich freuen: Sie strichen jeweils 20.000 US-Dollar an Preisgeldern ein.


Es sollte ein Spektakel des Spitzenschwimmsports werden und die internationalen Top-Athleten haben sich beim "Singapore Swim Stars" Wettkampf nicht lumpen lassen. Jeweils zwei Siege fuhren die Sprintstars Melanie Schlanger (Australien) und Nathan Adrian (USA) bei dem Langbahn-Meeting ein.

Schlanger sicherte sich im ersten Rennen des Tages den Sieg. Über die 100m Freistil sprintete sie in 53,51 Sekunden auf Platz eins. Damit verwies sie Ungarns Superstar Katinka Hosszu auf den zweiten Rang, die in 53,63 Sekunden ebenfalls ein starkes Rennen ablieferte.

Für Schlanger ging es direkt weiter mit den KO-Läufen über die 50m Freistil. Letztlich stand sie hier nur noch der britischen Europameisterin Fran Halsall gegenüber. In 24,67 Sekunden hatte die Australierin beim Anschlag vor dieser einen Vorsprung von sieben Hundertstelsekunden.

Bei den Herren tat es ihr der US-Amerikaner Nathan Adrian gleich. Über die 100m Freistil war der Olympiasieger von London in 48,46 Sekunden nicht zu schlagen. Über die halbe Distanz verwies er im KO-Finale in 21,72 Sekunden seinen Landsmann Josh Schneider nur um vier Hundertstel auf den zweiten Platz. Für ihre Siege erhielten Adrian und Schlanger jeweils 10.000 US-Dollar pro Goldmedaille.

Neben den 50 und 100m Freistil wurden in Singapur auch die weiteren 100m-Strecken geschwommen. Über die 100m Rücken lieferte die Australierin Emily Seebohm in 58,99 Sekunden eine starke Leistung ab. Sie lag damit nur anderthalb Zehntel über ihrer Weltjahresbestzeit und hielt die beiden Europameisterinnen Mie Nielsen (59,20 - Dänischer Rekord) und Katinka Hosszu (59,36) hinter sich. Bei den Männern ging diese Strecke an den Olympiazweiten David Plumer (53,51) aus den USA.

Die 100m Brust der Damen entschied wie erwartet Litauens Starschwimmerin Ruta Meilutyte für sich. Ihre Zeit von 1:05,73 Minuten hätte bei der Schwimm-EM 2014 zum Europameistertitel gereicht. Da Meilutyte in Berlin jedoch über diese Strecke nicht am Start war, ging der Sieg an die Dänin Rikke Möller Pedersen, die sich heute in 1:07,30 Minuten mit Platz zwei zufrieden geben musste.

Bei den Männern siegte der Italiener Fabio Scozzoli in 1:00,37 Minuten vor Großbritanniens neuem Superstar Adam Peaty (1:00,42) und dem südafrikanischen Olympiasieger Cameron van der Burgh (1:00,77). Auch die 100m Schmetterling der Damen wurden geschwommen. Wie schon bei der EM in Berlin ging der Sieg hier an die Dänin Jeanette Ottesen (57,34).

Für die Gewinner der 100m-Strecken (außer Freistil) gab es jeweils Preisgelder in Höhe von 5.000 US-Dollar. Insgesamt wurden 140.000 US-Dollar an Prämien ausgeschüttet.