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(12.09.2012) Am ersten Tag der Freiwasser-Europameisterschaften in Piombino (Italien) schwammen Andreas Waschburger und Angela Maurer jeweils auf den zweiten Platz über die 10km. Unter den Erwartungen blieb hingegen Vize-Olympiasieger Thomas Lurz, der sich mit Platz zehn zufrieden geben musste.


Olympiateilnehmer Andreas Waschburger von der SSG Saar Max Ritter hat bei der Freiwasser-EM in Piombino Silber über die 10km geholt und damit für einen der größten Erfolge seiner Karriere gesorgt. In 1:57:48,2 Stunden musste er sich dem Russen Kirill Abrosimov um lediglich 1,4 Sekunden geschlagen geben. Waschburger hatte sich in der zweiten Rennhälfte nach vorn gekämpft, kam jedoch nicht an dem über nahezu die gesamte Distanz führenden Russen vorbei. Bronze holte sich Lokalmatador Nicola Bolzonello in 1:57:54,0 Stunden.

Lurz: "Schlechtestes Ergebnis aller Zeiten"

Etwas enttäuschend präsentierte sich hingegen Vize-Olympiasieger Thomas Lurz. Der Würzburger kam in 1:57:59,5 Stunden lediglich auf den zehnten Platz. "Es war unheimlich wellig, das hatte mit Schwimmen nichts zu tun", so Lurz, der das Rennen als "schlechtestes Ergebnis aller Zeiten" bezeichnete. Christian Reichert (1:57:57,8) sorgte als Siebter dafür, dass alle drei DSV-Athleten unter den Top Ten landeten.

Maurer schnappt sich ebenfalls Silber

Auch bei den Damen gab es Silber für das DSV-Team. Die Olympia-Vierte Angela Maurer musste nur der Italienerin Martina Grimaldi den Vortritt lassen. Diese war bereits bei den Spielen in London vor Maurer gelandet und hatte ihr so den Podestplatz weggeschnappt. In 2:12:23,3 Stunden hatte Grimaldi im Ziel 1,4 Sekunden Vorsprung auf die Mainzerin. Bronze holte sich die Tschechin Jana Pechanova (2:12:26,1). Nadine Reichert kam in 2:14:18,5 Stunden auf den 15. Platz des Feldes.