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(14.12.2017) Zunächst war der Jubel groß beim Team der SG Mittelfranken. Nach 1:53 Minuten hatten Annalena Wagner, Varinka Albert, Lisa Mursak und Helen Schall über die 4x50m Rücken beim Rekordversuch am Rande der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin angeschlagen. Das war zwar drei Sekunden schneller als die bisherige Bestmarke (1:56,94 Minuten), die die SG Stadtwerke München vor sieben Jahren aufgestellt hatte.

Doch nachdem die im Schnitt erst 16 Jahre jungen Damen bereits wieder auf der Tribüne waren, kam der Schock über die Lautsprecheranlage: Die Staffel wurde disqualifiziert.

Gleich zwei Schwimmerinnen waren zu ehrgeizig und legten Frühstarts hin. Das Tückische bei Rückenstaffeln: Während bei normalen Staffeln nur irgendein Körperteil des startenden Athleten noch oben am Block sein muss, wenn sein Teamkollege unten anschlägt, müssen bei Rückenstaffeln jeweils die Hände noch an den Haltegriffen sein. Ob die Athletinnen zum Beispiel mit den Füßen noch Kontakt zur Wand hatten, als der Anschlag der vorherigen Schwimmerin erfolgte, spielt dabei keine Rolle.

Immerhin: Die Mädels der SG Mittelfranken wissen jetzt, dass sie den Rekord locker drauf haben. Vielleicht gibt es ja bald den nächsten Versuch.