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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-WM 2017 wird präsentiert von Speedo.

(18.07.2017) Die Schwimm-Weltmeisterschaften 2017 in Ungarn haben begonnen! Derzeit kämpfen die Freiwasser-Asse um die Medaillen und ab dem 23. Juli wird es auch für die Beckenschwimmer ernst. Wir blicken voraus auf die Wettbewerbe in Budapest und widmen uns heute den Schmetterlingschwimmern:

50m Schmetterling:

Wie schon auf den kurzen Freistilstrecken dürfte auch über die 50 und 100m Schmetterling kein Weg an Sarah Sjöström vorbeiführen. Sie müsste sich einen großen Patzer leisten oder bei ihrem vollen WM-Programm schlapp werden, damit die Konkurrenz eine Chance hat. Rikako Ikee aus Japan, die Niederlanderin Ranomi Kromowidjojo oder auch Kelsi Worrell aus den USA gelten als weitere Medaillenkandidatinnen.

Bei den Herren fehlt Titelverteidiger Florent Manaudou. In seine Fußstapfen will unter anderem der Brite Ben Proud treten. Die schnellste Zeit des Jahres (22,61) kam jedoch vom Brasilianer Nicholas Santos, dessen Landsmann Henrique Martins man ebenfalls ganz weit oben auf dem Zettel haben sollte. Auch die Routiniers Laszlo Cseh und Chad le Clos wollen in Budapest wieder angreifen.

100m Schmetterling

Bei den Damen stellt sich die Frage: Kann Sarah Sjöström ihren Weltrekord wie schon bei der WM 2015 und den Olympischen Spielen 2016 auch in diesem Jahr wieder verbessern? Ihre Konkurrentinnen dürften ähnlich wie auf den 50m die Japanerin Ikee, Olympiasiegerin Oleksiak oder auch US-Girl Worrell sein.

Chad le Clos würde bei den Herren gern seinen WM-Titel verteidigen, doch dazu muss er erst einmal an Olympiasieger Joseph Schooling aus Singapur vorbei. Der Überraschungssieger von Rio peilt in Budapest sogar den Weltrekord von Michael Phelps an. Neben Ungarns Dauerbrenner Laszlo Cseh sollte Schooling dabei auch den US-Boy Caeleb Dressel im Auge behalten. Schooling und er blieben in diesem Jahr bisher als einzige Athleten unter 51 Sekunden.

200m Schmetterling

Über die 200m Schmetterling lauert Franziska Hentke aus Magdeburg auf ihre große Chance. Bei der WM 2015 war die Europameisterin knapp an den Medaillen vorbeigeschrammt. Mal schauen, was sie diesmal zeigen kann. Die 28-Jährige reist als führende der Weltrangliste nach Budapest. Doch das Feld ist eng. Auch die Japanerinnen Hasegawa und Makino wollen in die Fußstapfen ihrer Team-Kollegin und Titelverteidigerin Natsumi Hoshi treten, die in Ungarn nicht dabei ist. Ebenfalls wie immer unter den Medaillenkandidatinnen: Mireia Belmonte aus Spanien.

Bei den Herren freuen wir uns auf ein weiteres Aufeinandertreffen von Chad le Clos und Laszlo Cseh. Bei der WM 2015 hatte der Ungar die Nase vorn, doch in diesem Jahr dürfte auch sein Teamkollege und Olympiamedaillengewinner Tamas Kenderesi auf seine große Chance hoffen. Da die beiden Top-Stars im ungarischen Team über die 200m Schmetterling gesetzt waren, bleibt dem 17-jährige Jungtalent Kristof Milak, der in 1:53,79 auf Platz zwei der Weltrangliste liegt, nur der Start über die 100m-Strecke. Als Führender der Weltjahresbestenliste reist der Japaner Masato Sakai zu den Weltmeisterschaften nach Budapest.

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Die weiteren Teile unseres WM-Checks findet ihr hier:

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Die wichtigsten Links zur Schwimm-WM 2017: