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(06.12.2023) Der zweite Finalabschnitt der Kurzbahn-Europameisterschaften in Otopeni (Rumänien) lieferte ein echtes Spektakel - mit einem deutschen Medaillengewinner mittendrin.

VIZE-EUROPAMEISTER! In einem spannenden Finale über die 50m Rücken schaffte Ole Braunschweig es seine starke Leistung aus dem Halbfinale nochmal zu verbessern und schwamm in genau 23,00 Sekunden und somit neuer persönlicher Bestzeit auf Platz zwei hinter dem Franzosen Mewen Tomac (22,84). Braunschweig, der sich als Zweitschnellster für das Finale qualifiziert hatte, wendete zunächst als Fünfter. Auf den letzten 10 Metern schob er sich jedoch noch an seiner Konkurrenz vorbei und ließ im Anschlag die beiden zeitgleich Drittplatzierten Lorenzo Mora (23,10) aus Italien und Thierry Bollin (23,10) aus der Schweiz hinter sich.

Zusätzlich durfte die Schwimmwelt im zweiten Herrenfinale des Tages einen neuen Europarekord bestaunen. Der Schweizer Olympiadritte Noe Ponti gewann ein sehr schnelles 100m Schmetterling Finale und unterbot in 48,47 Sekunden den bisherigen Europarekord aus dem Jahr 2009 um eine Hundertstelsekunde. Nach der 50m-Wende war Ponti noch Dritter, nutzte jedoch besonders die letzte Unterwasserphase für sich und schwamm damit der Konkurrenz endgültig davon. Zweiter wurde der Franzose Maxime Grousset (49,00) vor dem Briten Jacob Peter, welcher in 49,98 Sekunden ebenfalls die 50 Sekunden Marke unterbot. Alle drei Schwimmer wendeten nach 50m unter der bisherigen Europabestmarke.

Den letzten Titel des Tages sicherte sich das italienische Quartett. Die 4x50m Lagenstaffel der Südeuropäer gewann in 1:30,78 Minuten dominant mit fast zwei Sekunden Vorsprung vor Großbritannien (1:32,60) und den Niederländern (1:33,03).

Die beiden Halbfinalwettkämpfe des Tages brachten bei den Herren keine großen Überraschungen mit sich. Über die 50m Freistil wird im morgigen Finalabschnitt der Brite Benjamin Proud auf Bahn 4 zu sehen sein. Er verbesserte seine Vorlaufleistung um drei Zehntel und war mit 20,67 Sekunden souverän schnellster Qualifikant.

Auch über die 100m Brust schwamm der Topfavorit die schnellste Zeit der Halbfinals. Der niederländische Olympiazweite Arno Kamminga ließ in 56,36 Sekunden nichts anbrennen und schlug mit über drei Zehntel Vorsprung auf den nächsten Konkurrenten an. 

Die Zusammenfassung der heutigen Damen-Events gibt es hier --> Angelina Köhler schmettert als Favoritin ins EM-Finale

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-EM 2023: 

Bild: Archiv / Mine Kasapoglu

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