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(26.09.2022) Nach neun Vorrundenwettkämpfen im gesamten Bundesgebiet und einem packenden Finale in Gelhausen steht nun fest: Der SC Chemnitz ist erster Champion des neuen Aquafeel Cups. Die Sachsen setzten sich am Samstag in Gelnhausen in einem intensiven Kampf um die Punkte gegen fünf weitere Finalisten durch.

"Als klar war, dass wir beim Finale dabei sind, haben wir das Ziel „Finalsieg“ ausgegeben. Die Schlagkraft des Teams war auf jeden Fall vorhanden", blickt der Chemnitzer Trainer Jan Lamschick auf die Taktik für den Endkampf um den Aquafeel Cup zurück. Mit Yara-Fay Riefstahl, Jonas Kusche und Lise Seidel schickte der Verein gleich drei Nachwuchsnationalschwimmer an den Start und auch Enzio Revesz, Lucas Brendel, Kristin Bergmann und Mia Matetschk gehören zu den deutschlandweit besten Talenten ihrer jeweiligen Altersklasse, wie sie am Wochenende erneut unter Beweis stellten.

Sie können nun direkt mit einem Titel in die Saison starten und das obwohl die Teilnahme am Aquafeel Cup Finale mehr oder weniger eine glückliche Fügung war. Nach zwei starken Auftritten bei Wettkämpfen in Dresden und Halle, die beide Teil der Aquafeel Vorrunde waren, war das Team auf einmal in Schlagdistanz zu den Final-Qualifikationsplätzen in der Gesamtwertung. "Den Finaleinzug hatte am Ende ein einzelner Sportler in Bochum gesichert", so Coach Jan Lamschick. "Und wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich den Titel angreifen."

Ein Vorhaben, das aufging - aber alles andere als selbstverständlich war, denn die Crew aus Chemnitz erhielt beim Aquacup-Finale heftige Gegenwehr. Den gesamten Wettkampf über blieben ihnen vor allem die Aktiven von der SSG Saar Max Ritter auf den 50 bis 400m langen Strecken auf den Fersen. Der Verein hatte bereits die Vorrunde mit den meisten Punkten für sich entschieden und brachte auch beim Finale eine starke Auswahl an den Start. Bis zum letzten Aquafeel Cup Event, die allesamt im Mixed-Modus ausgetragen wurden, war das Rennen um den Titel und auch die weiteren Podestplätze offen.

Gerade einmal acht Punkte trennten am Ende die Teams aus Chemnitz (238 Punkte) und dem Saarland (230). Auf Platz drei war auch Blau-Weiß Bochum (215) die gesamte Zeit über in Schlagdistanz und sicherte sich den Rang auf dem Treppchen letztlich vor dem Potsdamer SV (197).

Dahinter hielten die Gastgeber vom SV Gelnhausen (177) den SV Cannstatt (140) auf Distanz und spielten dabei ihren Heimvorteil aus. "Für uns war es ein Mega-Highlight, diesen Wettkampf auszurichten, denn unser Verein lebt und liebt die Mannschaftsmeisterschaften", erzählt Gelhausens Trainer Robin Rausche. "Wir wissen also, wie man Stimmung macht und haben dementsprechend auch die Halle zum Kochen gebracht."

Die Ausrichter brachten beim Finale des Aquafeel Cups Teammitglieder der Jahrgänge 1998 bis 2012 an den Start - also mit einer Spanne von 14 Jahren! Zum Endergebnis konnten aber alle gleichermaßen Beitragen, denn die Einzelleistungen werden beim Aquafeel Cup in Rudolph-Punkte umgerechnet, die das jeweilige Alter berücksichtigen. "Wir haben da bunt gemischt", so Robin Rausche. "Es ist ein tolles Konzept, dass Groß und Klein gleichermaßen ein wichtiger Teil des Teams sind."

Die Vereine wurden für ihre Leistungen nicht nur mit Punkten sondern auch mit Prämien belohnt. Die Siegermannschaft vom SC Chemnitz erhielt so zum Beispiel 3000 Euro, die jeweils zur Hälfte als Barpreis und als Aquafeel-Warengutscheine ausgeschüttet werden. "Wir werden das Preisgeld als Trainingslagerzuschüsse einsetzen", so Trainer Jan Lamschick. "Und vom Warenguthaben dürfen die Sportler im Aquafeel-Onlineshop zuschlagen." Damit können sie dann bestens ausgestattet in der neuen Saison direkt voll angreifen - und vielleicht auch die Titelverteidigung des Aquafeel Cups ins Visier nehmen.

Bild links: SC Chemnitz

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