05. März 2026

Während der Qualifikationszeitraum für die Freiwasser-Europameisterschaften weiterhin auf Hochtouren läuft, lohnt sich bereits jetzt ein Blick voraus – auf die kommende Saison 2026/27. Denn dafür hat der Deutsche Schwimm-Verband in dieser Woche die neuen Kaderbildungsrichtlinien im Freiwasser veröffentlicht. 

Die höchste Förderstufe bleibt weiterhin der Olympiakader. In diesen können Athletinnen und Athleten berufen werden, die bei den Europameisterschaften über die olympische Distanz von 10km eine Medaille gewinnen. 

Darunter folgt der Perspektivkader. Für eine Nominierung sind unter anderem EM-Platzierungen unter den Top 10 über die 10km bzw. unter den Top 8 über die halbe Distanz von 5km gefordert. Zusätzlich eröffnen auch die Freiwasser-Weltrangliste, die Weltcup Gesamtwertung oder eine vordere Platzierung beim Knockout Sprint der Europameisterschaften Möglichkeiten für eine Aufnahme in den Perspektivkader. Für alle U23-Aktive gelten leicht angepasste Kriterien. Hier sind zudem auch die Ergebnisse, die im Rahmen der JEM oder JWM erzielt werden, ausschlaggebend. 

Für den Nachwuchskader 1 sind insbesondere die Deutschen Meisterschaften im Freiwasser entscheidend: In den Altersklassen 16 bis 17 sowie 18 bis 19 Jahre erhalten jeweils die Top Zwei Kaderstatus. 

Auch für den Nachwuchskader 2, der die jüngeren Jahrgänge umfasst, bilden die Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften eine zentrale Grundlage. Ergänzend kann auch eine erfolgreiche Qualifikation für die Europameisterschaften der Junior*innen zur Aufnahme in den Kader führen. 

 

Wichtige Links zum Thema: Kaderbildungsrichtlinien Freiwasserschwimmen 2026/27