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 (15.08.2022) Am fünften Tag der Europameisterschaften in Rom gab es fünf deutsche Starts und fast alle Athleten konnten ihre Chance nutzen. Gleich doppelt schwammen die Herren über die 1500m Freistil ins Finale.

Die beiden Vorläufe über diese Strecke stellten sich als eine sehr taktische Angelegenheit heraus, denn bei nur elf Startern mussten lediglich drei ausscheiden. Florian Wellbrock belegte nach überstandener Covid-Infektion bei seinem ersten Start in Rom Platz vier (15:06,18), sein Trainingskollege Oliver Klemet (15:10,05) ergatterte den letzten Startplatz für das Finale morgen. Dabei profitierte er davon, dass vor ihm drei Italiener lagen, von denen aber laut Reglement nur zwei ins Finale einziehen durften. Bei den Top-Athleten konnten heute einige Körner für den Endlauf am Dienstag gespart werden. Florian Wellbrocks deutscher Rekord ist so zum Beispiel eine satte halbe Minute schneller als seine heutige Zeit. Lediglich der ebenso wie die beiden Deutschen in Magdeburg trainierende Ukrainer Mykhailo Romanchuk (14:58,20) blieb unter 15 Minuten, da keiner der Favoriten das Tempo ernsthaft forcieren wollte.

Den Anfang hatte im heutigen Vorlaufabschnitt für das deutsche Team Lucas Matzerath gemacht, der bereits früh am Vormittag eine sehr ordentliche Zeit von 27,10 Sekunden über die 50m Brust ins Wasser brachte. Damit kam er als Dritter ins Halbfinale weiter, obwohl er nur der Fünftschnellste war, denn die Italiener belegten gleich die ersten vier Plätze, sodass Fabio Scozzolli und Federico Poggio trotz starker Zeiten ausschieden. Von dieser starken nationalen Konkurrenz ließ sich Nicoló Martinenghi keineswegs beirren und setzte die Vorlaufbestzeit von 26,71 Sekunden.

Auch Zoe Vogelmann schwamm sich die nächste Runde. Ihre 2:15,08 Minuten über die 200m Lagen bedeuteten den neunten Rang. Am schnellsten war die israelische Titelverteidigern Anastasia Gorbenko in 2:13,12 Minuten. Die ungarische Dauerbrennerin Katinka Hósszu fiel diesmal nicht der Zwei-Starter-Regel zum Opfer und kam als Dritte in 2:13,79 weiter.

Johanna Roas hingegen verpasste das Halbfinale der 100m Rücken. Als 25. in 1:02,48 fehlten ihr etwa viel Zehntel zum Sprung unter die besten 16. Als einzige unter der Minuten-Grenze blieb die Niederländerin Kira Toussaint (59,59).

Die 50m Freistil der Damen sahen keinerlei Überraschungen. Die Sprintkönigin Sarah Sjöström setzte die Bestmarke in 24,50, elf Hundertstel dahinter reihte sich die Silbermedaillengewinnerin der diesjährigen WM, Kasia Wasick aus Polen ein.

Ebenfalls seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Ungar Kristóf Milák, der als Weltrekordhalter standesgemäß das Feld über die 200m Schmetterling in 1:54,97 Minuten anführt. Ihn nutzte der Italiener Giacomo Carini (1:55,57) als Zugpferd, um seinen Landsmann Federico Burdisso (1:56,10) im inneritalienischen Kampf auf Rang drei zu verweisen. Somit wird der Dritte von Tokio nicht im Halbfinale vertreten sein, womit im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen gewesen war.

Die wichtigsten Links zur Schwimm-EM 2022:

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