Das Schwimmjahr 2026 nimmt zunehmend an Fahrt auf. Nachdem vielerorts bereits die ersten großen Wettkämpfe auf der Langbahn stattfinden, richtet sich der Blick an diesem Wochenende in die Schweiz: Beim Lausanne Swim Cup kommen zahlreiche europäische Topstars zusammen – darunter mit Timo Sorgius auch ein deutscher Hoffnungsträger.
Sorgius, der seit einiger Zeit in der Schweiz trainiert, wird in Lausanne erstmals für seinen neuen Verein, den SC Wiesbaden 1911, an den Start gehen. Gemeldet ist der Olympiateilnehmer über die 50m, 100m und 200m Freistil sowie über 200m Rücken.
Doch auch darüber hinaus ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Vor heimischen Publikum stellen sich unter anderem der doppelte Vizeweltmeister des vergangenen Jahres Noé Ponti sowie der Olympiadritte Roman Mityukov der starken internationalen Konkurrenz. Besonders spannend dürfte das Aufeinandertreffen zwischen Ponti und dem französischen Weltmeister Maxime Grousset über die 100m Schmetterling werden. Bei den Weltmeisterschaften in Singapur entschieden lediglich 21 Hundertstel über Gold und Silber.
Neben Grousset gehören auch Beryl Gastaldello, Marie Wattel und Yohann Ndoye-Brouard dem starken französischen Team in Lausanne an. Und auch die Niederlanden sind prominent vertreten, unter anderem mit Caspar Corbeau und Tes Shouten. Für Italien geht Olympiasieger Thomas Ceccon an den Start.
Damit verspricht der Lausanne Swim Cup drei spannungsgeladene Wettkampftage und könnte einen kleinen Vorgeschmack auf die anstehenden Europameisterschaften diesen Sommer in Paris geben.
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Bild: Tino Henschel