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(06.07.2021) Mit überzeugenden Auftritten sind die deutschen Talente in die Junioren-Europameisterschaften 2021 gestartet. Zum Auftakt der Titelkämpfe in Rom buchten sie drei Finaltickets.

Stark präsentierte sich Leonie Märtens, die über die 800m Freistil in 8:39,50 Minuten mit der viertschnellsten Zeit des Feldes weiterkam. Da vor ihr drei Schwimmerinnen aus der Türkei landeten, aber pro Nation nur Zwei weiterkommen können, geht Märtens sogar mit der drittbesten Vorleistung in den Endlauf. Die Spitzenzeit kam in 8:28,03 Minuten von Merve Tuncel, die damit einen neuen JEM-Rekord aufstellte. Die zweite deutsche Schwimmerin im Feld, Fabienne Wenske (8:54,32) landete auf dem 13. Platz.

Während Leonie Märtens damit morgen im Finale gefordert ist, darf ihr Magdeburger Teamkollege Kiran Winkler sich schon heute im Endlauf beweisen. Über die 400m Freistil kam er in 3:54,34 Minuten als Achter weiter. Silas Beth (3:56,17) belegte Rang 13.

Spannend machten es die Herren der 4x100m Freistilstaffel. Oskar Dementiev (51,27), Ole Mats Eidam (50,85), Aaron Leupold (52,24) und Benjamin Atmar (50,31) sicherten Deutschland in 3:24,67 Minuten auf Rang acht einen Platz im Finale. Dabei hatten sie nur sieben Hundertstel Vorsprung auf das Quartett aus der Türkei. Für ein Achtungszeichen sorgte David Popovici, der als Startschwimmer in 48,32 Sekunden glänzte und dem Team von Rumänien (3:21,18) damit zur Finalbahn vier verhalf.

Auch die deutschen Damen der 4x200m Freistilstaffel sehen wir im Nachmittagsabschnitt. Da hier nur neun Staffeln gemeldet waren, boten die JEM-Organisatoren an, einen Endlauf mit neun Teams zu schwimmen und damit auf die Vorläufe zu verzichten. Das deutsche Team wird auf der Außenbahn 0 ins Rennen gehen.

Pech hatte im Kampf um die Finalplätze zum JEM-Auftakt Lara Seifert, die über die 400m Lagen zwar auf Platz zehn unter die Top Ten schwamm, aber in 4:54,58 Minuten den Einzug ins Finale um 7,3 Zehntel verfehlte.

In den Halbfinals am Dienstag werden vier deutsche Youngsters an den Start gehen. Tobias Schulrath schwamm über die 50m Schmetterling in 24,18 Sekunden als Vierter ins Semifinale. Über die 50m Brust der Damen zog Nele Schulze in 31,70 Sekunden auf Rang fünf in die Zwischenrunde ein. Mit dabei ist hier auch die italienischen Weltrekordhalterin Benedetta Pilato. Die 16-jährige Italienerin gönnt sich wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele noch einen Formtest bei der Junioren-EM im eigenen Land. In 29,75 Sekunden stellte sie im Vorlauf direkt einen neuen JEM-Rekord auf.

Im Halbfinale über die 100m Freistil der Damen sehen wir am Nachmittag Chiara Klein, die in 56,66 Sekunden als 15. der Vorläufe weiterkam. Cornelius Jahn kämpft nach seinem neunten Platz über die 100m Rücken (56,40) um die Plätze im Endlauf. 

Die wichtigsten Links zur Junioren-EM haben wir euch hier zusammengestellt: