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(18.04.2021) Auch am letzten Tag der Olympia-Qualifikation in Berlin zeigen die deutschen Schwimmer, dass ihnen trotz der anstrengenden Wettkampfwochen die Puste noch nicht ausgeht. In den Vorläufen am Sonntag konnten zwei weitere Normen für Tokio geknackt werden.

Über die 200m Rücken legte Christian Diener eine Punktlandung hin: In 1:56,99 Minuten blieb er nur um eine Hundertstel unter der Olympianorm. Der Potsdamer hat gute Erinnerungen an olympische Luft: 2016 stand er über seine Paradestrecke in Rio im Finale. Mehr dazu: Norm haarscharf geknackt: Christian Diener für Olympia qualifiziert

Die zweite Norm des Tages kam von Jacob Heidtmann: Der in den USA trainierende Elmshorner war bereits über die 400m Lagen sicher für Olympia qualifiziert und buchte heute seinen zweiten Einzelstart. Über die 200m Lagen schwamm Heidtmann in 1:59,25 Minuten unter die Qualifikationszeit für Tokio.

In den weiteren Vorläufen gab es zudem einige Normerfüller für die Schwimm-Europameisterschaften in Budapest. So gelang es über die 200m Brust Max Pilger (2:11,01), Kim Herkle (2:26,21) und Bente Fischer (2:27,41) die EM-Normen zu unterbieten.

Über die 200m Lagen der Damen blieben mit Kathrin Demler (2:13,50), Marie Pietruschka (2:13,70) und Zoe Vogelmann (2:14,11) gleich drei Schwimmerinnen unter der EM-Norm. Sie waren zum einen allerdings teilweise im Qualifikationszeitraum bereits schneller und zum anderen ist Marie Pietruschka bereits für die deutschen Staffeln bei Olympia vorgesehen. 

Die weiteren Vorlaufbesteiten kamen von Jenny Mensing (200m Rücken - 2:13,50) und Jessica Felsner (50m Freistil - 25,36), die durch ihre Vorleistungen schon auf EM-Kurs liegen, sowie vom für Olympia qualifizierten Damian Wierling (50m Freistil - 22,49).

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