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(12.07.2016) Yuliya Efimova darf bei den Olympischen Spielen 2016 starten. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS und beruft sich dabei auf Aussagen von Efimovas Anwalt Arytom Patsev.

Demzufolge habe der Schwimm-Weltverband FINA am Dienstag (12. Juli) alle Dopingvorwürfe gegen die 24-Jährige fallen gelassen. "Sie darf starten. Eine Strafe wird es nicht geben", wird Patsev zitiert.

Efimova wurde in diesem Jahr mehrfach auf das seit dem 1. Januar 2016 verbotene Mittel Meldonium positiv getestet. Das Lager der mehrfachen Weltmeisterin argumentierte, dass die Rückstände auf Einnahmen im Jahr 2015 zurückzuführen sind, als die Substanz noch erlaubt war.

Eine vorläufige Wettkampfsperre Efimovas hatte die FINA bereits im Mai aufgehoben und vom russischen Verband wurde sie vorsorglich bereits für Olympia nominiert.

Efimova hätte im Falle einer Verurteilung als Wiederholungstäterin ein lebenslanges Wettkampfverbot gedroht. Bereits Ende 2013 wurde sie im Rahmen der Kurzbahn-Europameisterschaften positiv getestet und für anderthalb Jahre aus dem Verkehr gezogen.

Die Entscheidung dürfte ein Rückschlag für viele von Efimovas Gegnerinnen sein, so auch für die litauische Olympiasiegerin Ruta Meilutyte. Diese hatte bereits zur Aufhebung der Sperre in der aktuellen Ausgabe des swimsportMagazine klare Worte gefunden: "Das ist die falsche Botschaft, die man den Fans, den Kids und der ganzen Sportwelt damit schickt. Das ist eine Schande."

Links zum Thema:

 

Artyom Patsev

More:
http://tass.ru/en/sport/887783
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